Da wird mir übel

Die Tricks der Nahrungsmittelindustrie

Die Pilotfolge des neuen satirischen Dokutainment-Formats "Da wird mir übel!" deckt die Geheimnisse industrieller Produktion schonungslos auf. Ob Schwein in der Geflügelwurst, Analogkäse im Döner, Kleber im Schinken - was wirklich drin ist in unserem Essen, will Moderator Kim Adler von Produzenten, Herstellern und Verbandsvertretern wissen.

Großes Unwissen


Das tägliche Leben wird immer komplexer, schneller und komplizierter. Kaum ein Verbraucher hat im Alltag noch wirklich Zeit den Dingen, die die Werbung oder Verkaufsstrategen uns vorgaukeln wollen, wirklich auf den Grund zu gehen.


Wer weiß denn schon, dass so mancher vorgeblicher "Erdbeerjoghurt" in Wahrheit nur den Bruchteil einer tatsächlichen Erdbeere enthält? Seinen Geschmack verdankt er stattdessen Aromastoffen und seine Konsistenz nicht etwa gemächlicher Reifung, sondern allerlei Zusatzstoffen.

Als Verbraucher gibt man sich häufig mit Schlagsätzen wie: "Bio ist gesund", oder "Lightprodukte machen schlank" zufrieden. Aber was ist wirklich dran an solchen Behauptungen, Sprichwörtern und Versprechungen? Lachen Dicke wirklich mehr als Dünne? Oder ist das ein plumpes Vorurteil? Was ist Glutamat überhaupt und was stellt es an im Körper? Ist es schädlich? Wenn ja, was ist das überhaupt und warum wird es dann verwendet?

Was wo drin ist

In der Pilotfolge und dann in fünf weiteren Folgen im Herbst überführt "Da wird mir übel" auf unterhaltsame, aber vor allem auch investigative Weise die unterschiedlichsten Alltagsmythen, Behauptungen, Irrglauben und Halbweisheiten und bringt dabei so manches Vorurteil zu Fall. Von Fleisch- über Fisch- und Milchprodukte bis zur Kosmetik und Fertig-Gerichten bis zur Bio-Kultur. "Da wird mir übel" nimmt sich in jeder Folge eines Themas an und führt klärt so manche Missstände auf.

In dieser Folge zeigt Moderator Kim Adler, wie aus ganz vielen kleinen Fleischstückchen ein Ganzes wird - mit der Aktion "Pimp Dein Fleisch" in einem nordrheinwestfälischen Einkaufszentrum. Und schließlich versucht er, seine mit 14 Zusatzstoffen selbstgemachte "Mega-Cordon-bleu-Wurst" auf der größten Nahrungsmittelmesse Anuga zu verkaufen.

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