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Die Stieg Larsson Story

Was hinter der Millennium-Trilogie steckt

So kennt ihn kaum jemand: Stieg Larsson war ein Getriebener. Einer, der gegen Neonazis kämpfte, der Gewalt verabscheute, vor allem Gewalt gegen Frauen. Nachts schrieb er, aufgeputscht durch Kippen und Kaffee, an seiner Millennium-Trilogie.

Wer war dieser Mann? Was bewegte ihn? Was ist das Geheimnis seines Erfolges? Für seinen Film "Die Stieg Larsson Story" hat Martin Uhrmeister mit Biographen, Weggefährten, alten Kollegen und mit der Familie von Stieg Larsson gesprochen.

Erfolg nicht mehr erlebt

Am 9. November 2004 stirbt der schwedische Schriftsteller und Journalist völlig unerwartet im Alter von 50 Jahren an einen Herzinfarkt. Berühmt wurde Stieg Larsson erst nach seinem Tod. Mehr als 30 Millionen Exemplare seiner Bücher wurden bisher weltweit verkauft. Auch die Verfilmung des ersten Teils der Millennium-Trilogie "Verblendung" war ein weltweiter Kassenschlager
.
Die Dokumentation geht Stieg Larssons Kindheit und Jugend im Norden Schwedens nach und zeigt vor allem sein Leben in den 80er und 90er Jahren. Während dieser Zeit arbeitete Larsson in Stockholm als Journalist. Mit einigen Gleichgesinnten gründete er 1995 in Stockholm das politische Magazin Expo, eine Zeitschrift, die sich bis heute der Beobachtung neo-nazistischer Gruppen und Parteien in Schweden und Europa widmet. Durch seine investigativen Recherchen zur rechten Politszene brachte sich Stieg Larsson immer wieder in gefährliche Situationen.

Parallelen zwischen Realität und Fiktion

Martin Uhrmeisters Dokumentation zeigt die Parallelen zwischen Larssons Biographie, der fiktiven Geschichte der Millennium-Trilogie und seinem realen Leben als investigativer Journalist für Expo. Anhand von Ausschnitten des Kinofilms zeichnet die Dokumentation die Geschichte der Millennium-Trilogie nach.

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