Ein spannender Glaubenskrimi

Geniales Kunstwerk oder göttliche Schöpfung?

Gibt es ein wahres Abbild von Jesus Christus? Und wird dieses Bild statt im Petersdom zu Rom in einem abgelegenen Kapuzinerkonvent in den Abruzzen aufbewahrt? Mit seiner Pilgerreise zum "Volto Santo", dem Heiligen Antlitz, hat Papst Benedikt XVI. am 1. September 2006 das öffentliche Interesse am "Geheimnis von Manoppello" vervielfacht.

Der Volte Santo - ein Abbild Jesu?

Der Besuch des Kirchenoberhauptes Papst Benedikt XVI. beendete das Jahrhunderte währende Schweigen Roms zu dem rätselhaften Tuchbild in den Abruzzen. Die fundamentalen Fragen, die das vermeintliche "Jesus-Foto" aufwirft, werden seither umso heftiger diskutiert.

Ist das Tuchbild von Manoppello tatsächlich ein "acheiropoeiton", ein nicht von Menschenhand gemachtes Bildwerk, das nur durch göttliche Einwirkung geschaffen wurde? So, wie es etwa vom Schweißtuch der Veronika erzählt wird, in das Jesus auf dem Weg zu seiner Hinrichtung sein Antlitz einprägte?

Heiliges Tuchbild oder Missverständnis?

Nun wird aber das "wahre" Schweißtuch der Veronika den Gläubigen alljährlich im Petersdom zu Rom präsentiert. Welches der beiden Tücher ist eine Fälschung? Und wie könnte das ursprüngliche Tuchbild von Rom nach Manoppello gekommen sein? Oder ist die "Veronika" schlichtweg ein großes Missverständnis, bei dem aus dem lateinischen "vera icon" (wahres Abbild) ein gängiger Frauenname abgeleitet wurde?

Verehrer des "Heiligen Tuchbilds" von Manoppello gehen davon aus, dass es, wie das berühmte Tuch von Turin, im Grab Christi entstanden ist. Dann müssten sich auch Gemeinsamkeiten zwischen dem Leichentuch von Turin und dem Gesichtstuch von Manoppello nachweisen lassen.

Ein außergewöhnliches Kunstwerk?

Fachleute der Kunstgeschichte sehen im Tuchbild von Manoppello ein Meisterwerk des 15. Jahrhunderts. Es gibt sogar Hinweise, dass es sich dabei um ein Porträtbild aus der Hand des deutschen Malers Albrecht Dürer handeln könnte.

Geniales Kunstwerk oder göttliche Schöpfung? Eine Expertentagung, die das ZDF am 25. Januar 2007 in Manoppello veranstaltete, sollte dazu beitragen, das Geheimnis von Manoppello zu lüften. Der Film bezieht die strittigen Expertenmeinungen und die Ergebnisse der bisher unveröffentlichten Untersuchungen in einen spannenden Glaubenskrimi ein.

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