Eine Tradition im ZDF

Biblisch-historische Dokus an christlichen Feiertagen

Das ZDF sendet seit 2001 an den hohen christlichen Feiertagen (Weihnachten, Ostern, Pfingsten) aufwändig gedrehte 45-bis 60-minütige Dokumentationen zu biblischen Gestalten oder kirchengeschichtlich bedeutsamen Personen.

Nach dem Sacco di Roma war das "Jesus-Foto" verschwunden

Bisher waren Filme über Herodes, Judas, König David, Salome und Johannes den Täufer, Kaiphas und Pilatus, Maria Magdalena, aber auch den "Missionar der Deutschen" Bonifatius, den Kirchenlehrer Augustinus und den Ordensgründer Bernhard von Clairvaux zu sehen.

Das Thema weihnachtliches Brauchtum wurde 2004 aufgegriffen, im Film "Und es glänzen Kinderaugen" über die Geschichte des Weihnachtsbaums. Zuletzt erzählte das ZDF unter dem Titel "Superstar in Rot" an Weihnachten 2006 die Geschichte des "Weihnachtsmanns": von Bischof Nikolaus von Myra bis zum modernen Santa Claus im Rentierschlitten, der den Kindern in aller Welt seine Gaben bringt.

Christlicher Charakter der Feiertage

Das ZDF will damit dem Charakter der Feiertage entsprechen und Wissen über die Grundlagen der christlichen Kultur vermitteln. Zugleich geht es dabei immer auch um die neuesten Erkenntnisse aus Archäologie und anderen Wissenschaften.


Dasselbe gilt für die so genannten Feiertagsakzente, kürzere Specials im Vorabendprogramm, mit denen das ZDF seit den 60er-Jahren an kirchliche Feiertage erinnert. An dieser Tradition hält das ZDF fest, auch für kirchliche Gedenktage, die keine weltlichen mehr sind, wie Reformationstag ( 31. Oktober), Allerheiligen (1. November), Buß- und Bettag oder Dreikönig (6. Januar). Zuletzt war am 6. Januar Steffen Seibert für den Film "Von großen und kleinen Königen" mit den Sternsingern unterwegs.

Christliche Osterbotschaft

An Ostermontag, 9. April 2007, 15.35 Uhr sendet das ZDF den Film "Lebens-Chancen" von Margarethe Wohlan: Die christliche Osterbotschaft vom Neubeginn, nachdem alle Hoffnung verloren schien, wird am Beispiel des behinderten Basketballspielers Matej Mamic und des Schauspielers Charles Huber in einen zeitgemäßen Kontext "übersetzt". Sie lernten aus einem schweren Schicksalsschlag beziehungsweise aus fremdenfeindlichen Erfahrungen eine neue Perspektive, einen anderen Blickwinkel zu gewinnen und daraus neuen Lebensmut zu schöpfen, den sie nun an andere weitergeben.

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