Engel der Armen

Kurzporträt von Mutter Teresa

Am 26. August wäre sie 100 Jahre alt geworden: Agnes Gonxha Bojaxhiu, besser bekannt als Mutter Teresa, der "Engel der Armen". Sie ging hinaus in die Straßen Kalkuttas und nahm sich derer an, die niemand haben wollte: schwer Kranke, Sterbende, und heimatlose Kinder. In dem sie das tat, gab sie ihnen eine Stimme und setzte ein Zeichen.

Geboren wurde Mutter Teresa in Skopje, dem heutigen Mazedonien. Schon früh war ihr Wunsch klar, als Ordensschwester in die Mission zu gehen. Sie schloss sich mit 18 dem Loreto-Orden an und erhielt den Auftrag, in Kalkutta an der "St. Mary's High School" bengalische Mädchen aus den besten Häusern zu unterrichten.

Einsatz ohne Ende


Am 24. Mai 1937 legte sie ihre ewigen Gelübde ab und wurde ab da "Mutter Teresa" genannt. Sie war eine engagierte Lehrerin, als sie am 12. September 1946 ihre zweite Berufung ereilte. Sie fühlte, dass sie das Kloster verlassen und sich in Zukunft nur noch um die Ärmsten der Armen kümmern sollte. Gegen alle Widerstände gründete sie ihren eigenen Orden, die "Missionarinnen der Nächstenliebe", deren weißer Sari mit den blauen Streifen im Kopftuch bald weltweit bekannt wurde.

Ihr unermüdliches Engagement für die Armen und Sterbenden brachte ihr zahlreiche Ehrungen ein, unter anderem den Friedensnobelpreis 1979. Sie nutzte ihre Popularität und ihren Umgang mit den Großen der Welt stets für ihre Arbeit für die Ärmsten der Armen. Als sie am 5. September 1997 starb, zählte ihre Gemeinschaft 3842 Schwestern in 594 Niederlassungen. 2003 wurde sie von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen, das Verfahren zur Heiligsprechung läuft noch.

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