Für Freiheit und Demokratie

Friedenspreis 2013 geht an Swetlana Alexijewitsch

Der "Friedenspreis des Deutschen Buchhandels" ist der bedeutendste Kulturpreis der Bundesrepublik Deutschland. Seine Verleihung findet alljährlich in der Paulskirche statt und ist  seit 1950 gesellschaftlicher und oftmals auch weltweit publizierter, politischer Höhepunkt der Frankfurter Buchmesse.

Swetlana Alexijewitsch
Swetlana Alexijewitsch Quelle: imago

Der diesjährige Friedenspreis wird der weißrussischen Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch zuerkannt. Ihr zwischen Belletristik und Sachbuch stehendes Werk beschäftigt sich mit den unerfüllten Hoffnungen auf eine freiheitliche und demokratische Ordnung in ihrem Heimatland, mit den Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl und dem Auseinanderbrechen des sowjetischen Imperiums. Sie ist mit zahlreichen Preisen geehrt worden, unter anderem mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 1998.

Große Dichter und Denker wie Hermann Hesse, Max Frisch, Jürgen Habermas, Vaclav Havel, Astrid Lindgren, Orhan Pamuk, aber auch Persönlichkeiten wie Albert Schweitzer und Yehudi Menuhin konnten den Preis bereits entgegennehmen, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben wird und mit 25 000 Euro dotiert ist. Die Laudatio hält der bedeutende Historiker und Osteuropa-Kenner Karl Schlögel.

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