Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art

Unterwegs mit dem Tier- und Naturfilmer

Begegnungen der besonderen Art - sie zeichnen den bekannten deutschen Tier- und Naturfilmer Andreas Kieling aus. Immer wieder verblüfft er die Zuschauer, wenn er es schafft, sehr nahen Kontakt zu den charismatischsten Tieren unsere Erde zu knüpfen, sie in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und in unvergesslichen Bildern festzuhalten. Nicht selten sind es Tiere, die auch einer bedrückenden Tatsache ihre Aufmerksamkeit verdanken: Sie gehören zu den Letzten ihrer Art, sie sind akut vom Aussterben bedroht.

Rund um das Kap der Guten Hoffnung findet Andreas Kieling sowohl unter Wasser als auch an Land Gelegenheit, spannende Abenteuer bei seinen Dreharbeiten zu erleben. Immer wieder sieht er sich Situationen gegenüber, die auch den erfahrenen Filmer die Luft anhalten lassen. Zusammen mit ausgewiesenen Experten taucht Andreas Kieling ab ins Reich der Haie. Zunächst noch im sicheren Käfig findet er sich Aug in Aug gegenüber mit dem größten Raubtier der Meere, dem Weißen Hai. Dann aber genießt er die hautnahe Begegnung mit Schwarzspitzenhaien auf der Suche nach Tigerhaien.

Kieling auf den Spuren der Leopardin

An Land geht es nicht weniger spektakulär zu: Im Wildreservat Shamwari begibt sich Andreas Kieling auf die Spurensuche nach einer der charismatischsten Großkatzen des afrikanischen Kontinents. Mit viel Glück kommt der Tierfilmer einer scheuen Leopardin tatsächlich sehr nah und wird mit wunderschönen Bildern dieser eleganten Katze belohnt. Die atemberaubend schönen Küsten Südafrikas sind bekannt für ihre großen Kolonien von Seebären und Pinguinen. Andreas Kieling begibt sich mitten unter die Tiere und wird dabei Zeuge des tierischen Alltags: Paarung und Nestbau, Jungenaufzucht und Nachbarschaftsstreitigkeiten.

kap hoorn - pinguine 2 Quelle: ZDF

Der Kontrast könnte nicht größer sein, als Andreas Kieling eine spannende Expedition in der kanadischen Arktis unternimmt. Hier will er dabei sein, wenn die Eisbärenmütter mit ihren Jungen nach drei Monaten ihre Wurfhöhlen verlassen und sich mit dem Nachwuchs auf die anstrengende Reise zum Packeis machen. Seit über einem halben Jahr haben die Mütter nichts mehr gefressen, nachdem sie im Herbst ihre Höhlen gegraben, im Winter ihre Jungen zur Welt gebracht und sie nur von ihren körpereigenen Reserven versorgt haben.

Ärger mit Rumäniens "Müllbären"

Bär beschnuppert Kamera Quelle: ,ZDF


Die Nähe zu menschlichen Siedlungen wird Braunbären in Rumänien zum Verhängnis. Als "Müllbären" haben sie die Dörfer als leicht zugängliche Nahrungsplätze kennengelernt und werden immer wieder zur Gefahr für die einheimische Bevölkerung. Abschuss war lange Zeit das Mittel der Wahl, die aufdringlichen Bären loszuwerden. Andreas Kieling verfolgt die Spur der Raubtiere bis in die tiefe Einsamkeit der Karpaten und begegnet dort den in den Wäldern Europas fast ausgestorbenen Bären und Wölfen.

Doch nicht nur Bären haben es dem Tierfilmer angetan: Vor den Küsten der Dominikanischen Republik will Kieling Buckelwale treffen. Jedes Jahr versammelt sich hier fast die gesamte atlantische Population dieser Meeresgiganten, immerhin an die 5.000 Tiere. Sie kommen aus dem hohen Norden des Polarmeeres, um sich in den warmen Gewässern zu paaren und ihre Kälber zur Welt zu bringen. Doch Ozean und Buckelwale scheinen sich diesmal gegen den Tierfilmer verschworen zu haben. Wochenlang herrscht schlechtes Wetter und hoher Wellengang, so dass an Filmaufnahmen kaum zu denken ist. Ein Abenteuer mit Seekrankheit, das letztlich doch zu einem guten Ende führt.

Gewohnt kenntnisreich führt Andreas Kieling die Zuschauer durch seine ungewöhnlichen Reisen rund um die Welt und lässt sie vor schönsten Naturkulissen an seinen hautnahen Tierbegegnungen teilhaben.

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