Kleine Wölfe

Die Straßenkinder von Nepal

"Kleine Wölfe" ist das Porträt des elfjährigen, nepalesischen Straßenjungen Sonu. Zusammen mit etwa zehn anderen Kindern lebt er auf den Straßen von Katmandu. Der Film begleitet Sonu und sein "Rudel" bei ihrem routinierten Kampf ums Überleben in der chaotischen Hauptstadt.

Sie sind immer auf der Suche nach Essen, leichtgläubigen Touristen, Drogen, aber vor allem - so wie kleine Jungs nun einmal sind - nach Spaß und Abenteuer.

Mit seiner starken Persönlichkeit zieht der kleine Junge jeden sofort in seinen Bann. Authentische Aufnahmen entführen den Zuschauer in Sonus harten Alltag, geprägt von Hunger, Gewalt und Abhängigkeit. Sie zeigen aber auch gleichzeitig die glücklichen, kindlichen Momente der Freiheit auf der Straße.

Internationale Festivals

"Kleine Wölfe" lief erfolgreich auf internationalen Festivals (London, Paris, Madrid, Brüssel, Kraków). 2009 erhielt Justin Peach den deutschen Nachwuchsfilmpreis für seinen Dokumentarfilm "Kleine Wölfe". Die Begründung der Jury lautete: "Ein junger Filmemacher, der bereit ist, für seinen Film alles zu geben - Der Film zeigt die Balance zwischen Armut und Würde, Turbulenz und tiefer Stille und will zu keinem Zeitpunkt Mitleid erregen oder voyeuristisch sein."

Der Film ist nach Direct Cinema Art gedreht: Kein Sprecher, keine Musik, keine Inszenierung. Der Filmemacher Justin Peach lebte und drehte fast drei Monate mit den Jungs auf der Straße. Er wollte den Alltag eines Straßenkindes in Katmandu selber erleben und verstehen. Chronisten aber sind die Kinder selbst.

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