Lesenswertes zum Thema

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

aufgeschlagenes Buch und Grab Quelle: ZDF

Medard Kehl

Und was kommt nach dem Ende?

Von Weltuntergang und Vollendung, Wiedergeburt und Auferstehung.
Topos Taschenbücher (2008)


Was passiert nach dem Tod? Diese Frage stellen sich die Menschen seit jeher. Eine definitive Antwort gibt es nicht. Die Christen sind überzeugt, dass mit dem Tod nicht alles aus ist, sondern dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Was hinter dem Glauben an die Auferstehung steckt, erklärt der Jesuit Medard Kehl in seinem Buch "Und was kommt nach dem Ende?" Auf 200 Seiten führt er in das christliche Verständnis von Tod und Auferstehung ein. Er zeigt auf, wo die Quellen dafür liegen: in der Botschaft sowie im Tod und der Auferstehung Jesu Christi. Kehl setzt sich auch mit modernen Vorstellungen von Reinkarnation und apokalyptischem Endzeitfieber auseinander. Er bietet Erklärungen dafür, wie heute Begriffe wie Fegefeuer, Himmel oder Hölle verstanden werden können. Der Jesuit ist Professor für Dogmatik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt. Das Buch können allerdings auch diejenigen mit Gewinn lesen, die keine theologische Vorbildung haben.

Thomas Söding

Der Tod ist tot, das Leben lebt

Ostern zwischen Skepsis und Hoffnung.
Grünewald Verlag (2008)


Ein Osterbuch zu Allerheiligen? Was auf den ersten Blick verwundert, erweist seine Logik bei genauerem Hinsehen. "In der Auferstehung Jesu ist die zukünftige Auferstehung von den Toten begründet", schreibt der Wuppertaler Professor für Biblische Theologie. Wer die letzten Dinge rund um den Tod im christlichen Kontext richtig verstehen will, kommt um Tod und Auferstehung Jesu Christi nicht herum. Thomas Söding bietet auf hundert Seiten eine Erklärung für die Ereignisse vor knapp 2000 Jahren. Der kleine Band ist keine wissenschaftliche Auseinandersetzung, sondern im Stil einer biblischen Meditation gehalten. Die Herangehensweise ist eine Mischung aus historisch-kritischem Ansatz und eine spirituelle Auslegung der Heiligen Schrift.

Egon Kapellari

Und dann der Tod... Sterbe-Bilder

Styria Verlag 2005.


Der Tod trifft am Ende alle. Wie sind berühmte Persönlichkeiten mit dieser Gewissheit umgegangen. Was hat sie angesichts der Todesstunde beschäftigt? Was bedeutete für sie der Tod? Der Grazer Bischof Egon Kapellari hat in seinem Buch über 70 "Sterbe-Bilder" zusammengetragen: von Johannes Paul II. über Albert Camus, Hugo von Hofmannsthal und Immanuel Kant bis zum Heiligen Augustinus, Judas und Vergil. Die einzelnen Texte umfassen jeweils nur wenige Seiten. Sie zeigen die ganz unterschiedliche Zugangsweise zum Thema. In den letzten beiden Kapiteln geht es um den Tod Jesu. Dessen Auferstehung habe schließlich zum "Tod des Todes" geführt, ist Kapellari überzeugt. Die "Sterbe-Bilder" sind so alle von der Hoffnung getragen, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern es danach weitergeht. Das Buch des Grazer Bischofs ist damit Trost und Hoffnung zugleich.

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