Neue Dimensionen

ZDF-Programmdirektor Dr. Thomas Bellut über den 3D-Film "Die Huberbuam"

Ob "Harry Potter", "Transformers" oder "Fluch der Karibik": 3D wird im Kino immer selbstverständlicher. Das unmittelbare "Dabeisein", die räumliche Tiefe und Effekte, die zum Anfassen nah wirken, erzeugen bei besonders gelungenen Produktionen einen verblüffenden Sog. Neben der klassischen 2D-Version findet die stereoskopische Variante einen festen Platz im Kinoprogramm. Aber kann das auch im Fernsehen funktionieren?

Auf dem angloamerikanischen Markt wie auch in Fernost wurden bereits etliche Versuche mit 3D im TV gestartet - und gute Erfolge erzielt. Mit dem Ergebnis, dass immer mehr Ko-Produktionen im Dokumentationsbereich ohne eine 3D-Version gar nicht mehr zustande kommen.

Bergfilm der ganz neuen Art

Die Nachfrage im internationalen Markt steigt, genauso wie das Bestreben, eigene Erfahrungen mit einem 3D-Projekt zu sammeln. Das wollten wir mit dem Projekt "Die Huberbuam" tun. Darin wagen die Brüder und Extremkletterer Thomas und Alexander Huber eine letzte, atemberaubende Tour in ihrer Karriere - "dreidimensional" begleitet von einem ZDF-Team. Dabei ist ein "Bergfilm" entstanden, der der modernste seiner Art sein dürfte. Denn viel näher kann man einer Magnesiumwolke, fliegenden Seilen und baumelnden Bergsteigerfüßen in der 3D-Version nicht kommen.

Wir werden die 2D-Fassung im ZDF-Programm und die 3D-Variante in der ZDFmediathek im Internet anbieten. Die Zuschauer können wählen. Oder vergleichen. Wir glauben jedenfalls, dass wir mit unserem ersten eigenproduzierten 3D-Projekt ein aufregendes Programm geschaffen haben. Fast so spannend wie "Harry Potter" & Co.

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