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Ströbele, Politik und kein Ende

Mit 74 im Wahlkampfstress

„Na, ich will die Welt verändern, die Gesellschaft. Das will ich schon seit den 60er Jahren“, sagt Hans Christian Ströbele. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete sitzt mit uns mitten in seinem Berliner Wahlkreis. Der Lausitzer Platz liegt mitten in Friedrichshain-Kreuzberg, genau da, wo das Berliner Leben so bunt und schillernd ist, wie kaum an einem anderen Ort der Hauptstadt.
Hier gibt er Auskunft über seinen Antrieb, Politik zu machen und über den Faktor „Macht“ in der Politik.

Mit seinen 74 Jahren denkt er nicht daran aufzuhören – will noch mindestens eine Legislaturperiode in den Bundestag.

Stress vor allem in Wahlkampfzeiten

Er beschreibt seinen Arbeitsalltag als Parlamentarier – die Entbehrungen und Stress vor allem in Wahlkampfzeiten:
„Das ist sehr stressig. Gerade für alte Männer wie mich. Ich bin jetzt zum Beispiel im Wahlkampf, aber auch sonst, an manchen Tagen zwölf, vierzehn und mehr Stunden unterwegs. Wenn nicht gerade Wahlkampf ist, dann im Bundestag, auf Veranstaltungen.“

Ungewöhnlich offen spricht er dabei auch über seine Krebserkrankung. Darüber, eventuell nicht mehr als Politiker arbeiten zu können – und auch darüber, dass ihm seine Arbeit dabei geholfen hat, die Krankheit zu besiegen. „ Ich habe keinen Tag gefehlt, keine Sitzung ausgelassen – auch nicht während der Therapie“.

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