Supertiere - mit Dirk Steffens

Teil 2: Die Cleveren

Können Tiere denken? Lange Zeit hielt man den Menschen für die einzige Spezies, die in der Lage ist, logische Problemlösungen für bestimmte Aufgaben zu finden. Doch mittlerweile belehren uns Schimpansen und Orang-Utans, Delfine, Krähen, Papageien und Kraken eines Besseren.

Krake
Krake

Was Verhaltensforscher unseren tierischen Verwandten an Intelligenzleistungen entlocken, verblüfft. Affen benutzen Werkzeuge, kommunizieren mithilfe von Zeichensprache und sind sogar in der Lage, an Dinge zu denken, die in der Zukunft liegen. Und sie besitzen eine Fähigkeit, die im Tierreich nur wenigen Arten eigen ist: Sie erkennen sich selbst im Spiegel. Ein Indiz für das, was wir "Selbstbewusstsein" nennen.

Erstaunliche Talente

Auch sprichwörtliche Spatzenhirne wie Krähen und Papageien überraschen durch ihre unglaubliche Gewitztheit, wenn es darum geht, Nahrung zu ergattern. Und spätestens seit Krake Paul wissen wir, dass diese Spezies erstaunliche Talente besitzt, die man den Verwandten von Schnecken und Muscheln nicht zugetraut hätte. Pauls WM-Voraussagen dürften zwar zufällig gewesen sein. Aber Kraken öffnen Schraubverschlüsse oder Deckel und finden ihren Weg mühelos durch komplexe Labyrinthe.

Die erstaunlichen Intelligenzleistungen vieler Tiere sind nicht nur verblüffend und amüsant, sie werfen auch Fragen auf. Wenn uns manche Wesen ähnlicher sind, als wir dachten, sollten wir ihnen dann nicht auch menschenähnliche Rechte einräumen? Für Primaten und Delfine wird das inzwischen von manchen Verhaltensforschern gefordert

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