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Risiko Umwelthormone - Wenn der Körper austickt

In vielen Plastikprodukten, in Kosmetik, Autozubehör und sogar im Essen stecken hormonell wirksame Substanzen, die Übergewicht, Asthma, Allergien und sogar Krebs verursachen können.

Beitragslänge:
28 min
Datum:
Sprachoptionen:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 24.06.2020

Die Weltgesundheitsorganisation hat 800 Stoffe identifiziert, die hormonell wirksam sind. Schon winzige Mengen dieser Umwelthormone können unsere Körper durcheinanderbringen. Vor allem Ungeborene und Kleinkinder sind gefährdet – mit erheblichen Langzeitfolgen.

Im Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung untersucht die Biologin Dr. Gunda Herberth seit zehn Jahren, wie der frühe Kontakt mit Umweltgiften das Immunsystem von Kindern beeinflussen kann. Schon im Mutterleib nehmen Ungeborene Umwelthormone auf, die viele Jahre später zu Allergien und Neurodermitis führen können. In weiteren Langzeitstudien beobachten Wissenschaftler aus aller Welt, dass zahlreiche hormonaktive Substanzen Fettleibigkeit und Diabetes fördern und unsere Fortpflanzung beeinträchtigen.

Übergewicht durch Umwelthormone


Neueste Forschungsergebnisse zeigen: Übergewicht entsteht nicht allein durch übermäßiges Essen. Denn Umwelthormone können beeinflussen, wie unser Körper mit Nahrung umgeht – und uns dick machen. Einige Stoffe stehen sogar im Verdacht, Krebs zu erzeugen.

Unbemerkt und ungewollt belasten wir unseren Körper täglich mit zahlreichen Schadstoffen. Gibt es überhaupt unbedenkliche Alternativen?

Eines der am weitesten verbreiteten Umwelthormone ist die chemische Verbindung Bisphenol A, die in vielen Kunststoffen steckt. Durch den Druck der Verbraucher wurde die Substanz zwar aus zahlreichen Produkten verbannt. Ganz verboten ist sie jedoch noch nicht. Als Alternative werden Trinkwasserflaschen, Babyflaschen, Schnuller und Schnabeltassen aus dem Kunststoff Tritan Copolyester hergestellt. Doch auch die in Tritan verarbeiteten Ersatzstoffe haben eine hormonaktive Wirkung, wie Forscher von der Goethe-Universität in Frankfurt herausfanden. Viele weitere Ersatzstoffe, die den Markt erobern, sind ebenfalls hormonell aktiv. "planet e." beleuchtet den Einfluss von hormonaktiven Substanzen auf unseren Körper und die Möglichkeiten, sich davor zu schützen.

Hormonell wirksame Substanzen

Angriff auf das menschliche Hormonsystem

Team

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