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Einmal Krieg und zurück

Alle Infos zum zweiteiligen Social Factual "Plötzlich Krieg? - Ein Experiment"

Moderator Jochen Schropp und Konflikt-Experte Christopher Lesko v.l.

Dokumentation - Einmal Krieg und zurück

Christopher Lesko leitet das Experiment in "Plötzlich Krieg?". Mit Moderator Jochen Schropp spricht er über das Casting, die Teilnehmer und die Planung der unterschiedlichen Ebenen des Experiments.

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"Plötzlich Krieg?- Ein Experiment" ist ein Hybridformat aus Sozialexperiment und Spielshow. Auf der Experimentebene wird die Entstehung von Konflikten und Kriegen abgebildet – auf der Showebene die Konsequenzen: Die Aggression, der Kampf, der Krieg.

Das Novum: : Es wird alles gezeigt. Jeder einzelne Schritt der Produktion wird offen gelegt und somit ein vollständiger Blick hinter die Kulissen gewährt.

Das Experiment teilt sich in drei Phasen auf:
Gruppenbildung, Krieg und Frieden, die innerhalb von fünf Tagen durchlaufen werden.

Tag 1 & 2: Gruppengefühl und Vertrauen aufbauen

In dieser ersten Phase des Experiments sollen die beiden Teams unabhängig voneinander als Gruppen zusammenfinden und Vertrauen aufbauen. Damit dies gelingt, müssen sie an den ersten beiden Tagen verschiedene Aufgaben gemeinsam meistern und in einem ersten Wettkampf in der Showarena antreten. Noch wissen die beiden Gruppen nichts von der Existenz der jeweils anderen Gruppe. Sie sind in erster Linie mit sich beschäftigt. Davor machen jedoch erste Spekulationen nicht Halt. Gibt es noch eine andere Gruppe? Oder sogar mehrere?

Nach Spiel 1, dem "Minenfeld", in dem jede Gruppe zeitversetzt und unabhängig voneinander für sich zum Zwecke der Vertrauensbildung spielt, werden die Teams in einiger Entfernung am feindlichen Camp vorbeigeführt. Die Ahnung wird zum konkreten Verdacht: Es gibt eine andere Gruppe. Unsicherheit und Unbehagen breiten sich aus. Was wollen die?

Tag 3: Es gibt noch ein anderes Team!

Erst an Tag 3 kommt die Gewissheit: Es gibt ein anderes Team – und ja, das ist der Gegner. Die Gruppen erfahren, dass sie im Wettkampf gegeneinander stehen. In verschiedenen Aufgaben werden sie nun auf Experimentebene gegeneinander aufgebracht. In den Spielen auf Showebene wird diese Aggression für den Zuschauer klar sichtbar und offen im Schlagabtausch ausgetragen. Von Aufgabe zu Aufgabe und Spiel zu Spiel wird der Konflikt gesteigert.

Beim "Kräftemessen", dem zweiten Spiel, treten die beiden Gruppen zum ersten Mal in der Showarena direkt gegeneinander an. In diesem Spiel geht es um die Verteidigung des eigenen Territoriums. Beide Gruppen stemmen sich mit aller Kraft gegen eine mobile Wand. Jedes Team versucht, sein Territorium zu behalten und Raum zu gewinnen. Sie verschieben quasi die Landesgrenzen. Die Wand fungiert nicht nur als Grenzlinie, sondern auch als Sichtschutz, so dass die Gruppen einander nur spüren, aber nicht sehen. Das Spiel kostet Kraft und schürt die Wut auf den Gegner.

Tag 4: Ein klares Bild vom "Feind"

Gesteigert wird diese Wut beim nächsten Spiel, der "Wasserschlacht“. Hier geht es um Ressourcen. Jedes Team hat Wasserquellen, die es verteidigen muss, denn der Gegner versucht Wasser zu klauen. In diesem Spiel stehen sich die Teams nun zum ersten Mal Auge in Auge gegenüber. Beide Gruppen kämpfen mit harten Bandagen, zum Teil sogar mit unfairen Mitteln. Die Aggression steigert sich, der Konflikt ist etabliert, die Teilnehmer empfinden die gegnerische Gruppe als Feind.

Die zweite Phase beginnt: der Krieg. Die Gruppen erklären via Videobotschaft einander den Krieg – sie machen eine klare Kampfansage. Von "Vernichtung" ist die Rede.

Tag 5: Das Gemetzel

Auf dem Höhepunkt des Aggressionspotentials angekommen, ziehen die beiden Gruppen in das finale Spiel. Das "Gemetzel" , eine Art Rugby mit vereinfachten Regeln. In diesem Spiel entlädt sich die aufgestaute Wut. Die Protagonisten überschreiten die Grenzen und gehen physisch auf einander los. Der Krieg ist ausgebrochen.

Nach dem "Gemetzel" bekommen die beiden Gruppen eine Verschnaufpause. Sie verbringen Zeit ganz für sich in ihren Camps. Die Show ist beendet. Was bleibt, ist das Sozialexperiment – und das geht in die finale Phase.

Die Phase Drei beginnt mit der Friedensverhandlung. Christopher Lesko führt beide Gruppen erneut zusammen. In einem gemeinsamen Coaching bringt er die Teilnehmer wieder "auf Kurs" und leitet den Friedensprozess ein. Im Anschluss zeigt er den Protagonisten die Schaltzentrale und klärt die Teilnehmer darüber auf, was in den vergangenen Tagen hinter den Kulissen geschehen ist.

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