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Putins Rache

Russland und die US-Wahl - Film von Michael Kirk

Doku - Putins Rache

Russische Hacker spielten eine entscheidende Rolle bei der US-Wahl 2016. Präsident Putin soll hinter den Cyber-Attacken stecken, die Donald Trump mit zur Präsidentschaft verhalfen.

Beitragslänge:
43 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 01.02.2019, 15:00
Produktionsland und -jahr:
USA 2018

Viele sehen im Verhalten der russischen Regierung einen Angriff auf die amerikanische Demokratie. Wollte Präsident Putin sich rächen für die Demütigungen der Obama-Regierung, die Russland den Status einer Weltmacht absprach? Welche Rolle spielte Donald Trump dabei?

Begab sich der spätere US-Präsident Trump, der jetzt vielleicht mächtigste Mann der Welt, gar in Abhängigkeit von Präsident Putin, dem mächtigsten Mann Russlands? Mittlerweile ermitteln US-Strafverfolgungsbehörden und der amerikanische Kongress untersucht die Vorgänge. US-Geheimdienste sind bereits im Januar 2017 zu dem Ergebnis gekommen, Putin selbst habe die Einmischung in den US-Wahlkampf angeordnet. Russische Hacker sollen E-Mails, z.T. mit peinlichem Inhalt, von Trumps Konkurrentin Hillary Clinton ausgespäht und sie ausgerechnet vor dem Wahl-Parteitag der Demokratischen Partei 2016 veröffentlicht haben. Zudem soll im Auftrag Russlands gezielt Anti-Clinton-Propaganda in sozialen Netzen verbreitet worden sein.

Der Journalist Michael Kirk führte für die Dokumentation „Putins Rache – Russland und die US-Wahl“ mehr als 60 Interviews mit hochrangigen Politikern, Diplomaten und Geheimdienstoffizieren. Er zeichnet die Entwicklung von Wladimir Putin nach: Vom KGB-Agenten in Deutschland zum mächtigen Präsidenten Russlands. Einem Land, das immer weniger als gleichwertiger Partner von den Vereinigten Staaten und dem Westen anerkannt wurde. Die Cyber-Attacken verstehen viele auch als Putins Rache am Verhalten der Obama-Administration und ihrer damaligen Außenministerin Clinton. Sie forderte mit ihrem Eingreifen in Libyen und der Ukraine Russland heraus.

Autor Michael Kirk taucht tief in die Vorgänge rund um die russischen Cyber-Attacken bei der US-Wahl von 2016 ein. Die ehemaligen Chefs der drei wichtigsten US-Geheimdienst - und Staatschutzbehörden – John O. Brennan von der  CIA, James R. Clapper, ehemaliger Nationaler Geheimdienstdirektor (DNI) und Jeh Johnson bis 2017 Chef der Heimatschutzbehörde, Department of Homeland Security – erklären, warum sie glauben, dass Russland hinter den Hackerattacken und anderen Beeinflussungen der Wahl steht. Sie erzählen auch, wie sie versuchten, den damaligen US -Präsidenten Obama zu harten Reaktionen gegenüber Russland zu bewegen.

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