Begegnung mit Bären

Erlebnisse mit mächtigem Schwarzbär und seltenem Geisterbär

Auf dem Weg Richtung vorgelagerte Inseln sind Gudrun und ihr Freund auf einmal von Schwertwalen und Killerwalen umgeben. Weil diese Wale auch in der Gemeinschaft jagen, werden sie von dem Stamm First Nations auch "Wölfe des Meeres" genannt. An Land erhofft sich Gudrun in einer Siedlung ein paar Neuigkeiten über Wölfe.

Schwarzbär mit Lachs

Gudrun ist voller Hoffung, denn die Orcas folgen dem Lachszug. Und wo Lachse sind, sind hoffentlich auch Wölfe. Ein Fischer hat eine gute Nachricht: Ganz in der Nähe habe er am Morgen vierzig Minuten Wolfsgeheul gehört, so lang wie noch nie. Für Gudrun ist das ein gutes Zeichen. Sie hofft auf einen ganz besonderen Tag, denn sie trifft auch Marvin Robinson, einen Freund, der in diesen Wäldern aufgewachsen ist. Marvin gilt als der Wildexperte vom First Nations Stamm der Gitga'at.

Imposanter Anblick

An einem Baum entdeckt Marvin frische Kratzspuren von einem mächtigen Bär. Sie führen hinunter an den Fluss, der jetzt voll von Lachsen ist. Hier lohnt es sich zu warten. Marvin hat am anderen Flussufer frische Lachsreste gesehen, unklar ob hier Wölfe auf der Jagd waren oder Bären. Doch dann kommt ein ausgewachsener Schwarzbär näher. Marvin rät Gudrun, besonders auf die Ohren des Bären zu achten. Legt er sie zurück, heißt das Vorsicht. Die Beobachter müssen sich dann "unterwürfig" verhalten, ganz so wie ein rangniederer Bär. Bei dem imposanten Anblick kann Gudrun kaum glauben, dass auch diese kräftigen Tiere Wölfen zum Opfer fallen können. Schon oft hat sie bei den Wolfsspuren Bärenhaare entdeckt.

Gudrun, Marvin und Schwarzbär

Nur noch drei Tage bis zum Ende der Expedition und immer noch keine Spur von Wölfen. Fast geräuschlos patrouilliert Gudrun mit einem Kajak am Ufer entlang. Bei Ebbe ist es für die Wölfe leichter, die flinken Lachse zu fangen und so hofft Gudrun darauf, dass sie bald zu sehen sind. Doch an Land taucht plötzlich ein Geisterbär auf. Der weiße Bär lebt nur in diesem Gebiet und ist äußerst selten. Eigentlich ist er auch ein Schwarzbär. Die Indianer sagen, dass der Schöpfer einen von zehn Bären weiß gemacht habe, als Erinnerung an vergangene Zeiten voller Schnee und Eis. Dem First Nations Stamm kündigt ein Erscheinen des Geisterbären immer etwas ganz Besonderes an.

Weißer Bär

Intime Details

Unterwegs auf dem Segelboot kommt Gudrun und Jean-Marc ein anderes Schiff entgegen. Es gehört der Umweltschutzorganisation Raincoast Society. Die Biologen Paul Paquet und Chris Darimont sind gute Freunde von Gudrun. Gemeinsam kämpfen sie dagegen, dass Bären und Wölfe in den Küstenwäldern unkontrolliert gejagt werden. Alle warten gespannt auf die Ausbeute von Gudruns Überwachungskamera. Die Bilder liefern neue interessante und sogar intime Details der Wölfe aus dieser unerforschten Region. Sie zeigen unter anderem sich paarende Wölfe.

Auch Paul Paquet hat eine Überraschung für Gudrun. Er zeigt ihr neues Filmmaterial aus ihrem Forschungsgebiet. Auf dem Video ist zu sehen, wie die Küstenwölfe ausdauernd über lange Strecken schwimmen können. Sie durchqueren nicht nur Flüsse, sie ziehen sogar von Insel zu Insel. So erschließen sie sich vermutlich neue Reviere. Gudrun fühlt sich bestätigt, auf Inseln nach Wölfen zu suchen. Chris hat festgestellt, dass sie Entfernungen bis zu zwölf Kilometer schaffen.

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