Chatprotokoll aus dem Experten-Chat


Orden und KreuzzügeFrage: In welcher Relation steht der Deutsche Orden mit den Tempelrittern? Ist es derselbe Orden?


Johannes Fried: Es handelt sich um zwei verschiedene Orden. Diese wurden zu zwei verschiedenen Zeiten gegründet. Bei den Templern handelt es sich um eine französische Gründung, der Deutsche Orden ist dagegen eine deutsche Gründung.


Frage: Wie viele Ritterorden gab es und welche Struktur hatten sie?


Fried: Es gibt die drei großen Orden: die Templer, Johanniter und den Deutschen Orden. Darüber hinaus gab es auf der spanischen Halbinsel mehrere regionale Ritterorden, wie den Orden von Calatrava oder den Christusorden. Die Struktur war im Prinzip gleich, ordensartige Organisation, regionale Untergliederungen, einzelne Burgen. Dazu gab es spezielle Priester, die keine Ritter waren.


Frage: Stimmt es, dass der Deutsche Orden zu einem späteren Zeitpunkt mit den Templern kooperiert hat?

Fried: Die Ritterorden haben im Heiligen Land sowohl gegeneinander konkurriert, als auch im Notfall miteinander kooperiert. Im Westen waren sie eher nur Konkurrenten. Wobei in Deutschland die Templer insgesamt wenig Zulauf hatten.


Frage: Haben auch andere Ritterorden außer dem Deutschen Orden Kreuzzüge in das Heilige Land organisiert, beziehungsweise geleitet? Fried: Die Ritterorden haben überhaupt keine Kreuzzüge ins Heilige Land organisiert und geleitet. Auch die so genannten Preußenfahrten waren keine vom Orden ausgerufenen Kreuzzüge. Zum Kreuzzug konnte grundsätzlich nur der Papst rufen. Doch konnte ein Ritter sein Kreuzzugsgelübde auch im Kampf gegen Heiden in Preußen erfüllen. Das nutzte der Deutsche Orden aus.


Frage: Lassen sich Zeichen dafür finden, dass mittelalterliche Menschen - entgegen der landläufigen Meinung - auch religionskritisch waren? Oder war das gemeine Volk ohne Einschränkung tiefreligiös?Fried: Die Menschen waren sicher sehr religiös. Gleichwohl kommt Kirchenkritik regelmäßig vor. Die theoretische Frage, ob es Gott gibt, konnte erörtert werden. Atheismus ist allerdings nicht bekannt.


Frage: Lassen sich die Kreuzzüge als spezifisch christliches Phänomen einordnen oder kann man im Mittelalter ähnliche Projekte in nicht-christlichen Gebieten ausmachen?

Fried: Die Kreuzzüge sind typisch christlich. Jedoch kennt auch der Islam den Heiligen Krieg.


Frage: Wieviele Kreuzzüge gab es und wann fand der letzte statt?

Fried: Es gab neun Kreuzzüge. 1291 fällt Akkon als letzte christliche Festung im Heiligen Land. Doch konnte zum Kreuzzug noch im 20. Jahrhundert aufgerufen werden.


Frage: Sind die Kreuzzüge im Namen Gottes nicht ähnlich zu bewerten, wie der Heilige Krieg der radikalen Islamisten?

Fried: Die Kreuzzüge lassen sich allenfalls mit dem Heiligen Krieg des Islam vergleichen. Von Fundamentalismus waren sie jedoch weit entfernt.


Frage: Gab es auch Leute im Adelsstand, die sich generell gegen die Kreuzzüge in der Öffentlichkeit aussprachen oder gab es diese allgegenwärtige Angst, als Ketzer abgestempelt zu werden?

Fried: Die Kreuzzug-Kritik setzte bereits mit dem Zweiten Kreuzzug ein. Sie war keine Ketzerei. Dennoch wurden Kreuzzüge ausgerufen. Aber niemand musste teilnehmen.

Sprache und Bildung


Frage: Wie haben die Ritter miteinander kommuniziert. Da sie aus ganz Europa kamen, hatten sie vermutlich alle eine andere Muttersprache. Sprachen sie Latein? Gab es Übersetzer bei den Turnieren? Haben die Ritter verschiedene Fremdsprachen gesprochen? Oder hat man sich mit Händen und Füßen verständigt?

Fried: Jeder sprach in seiner Sprache.


Frage: Wenn jeder seine eigene Sprache nutzte, wie kann dann eine Kommunikation funktionieren? Gab es damals überhaupt schon die uns heute gängigen Sprachen, wie englisch und französisch?Fried: Die Sprachen gab es schon. Die französische Sprache lässt sich bis zum 9. Jahrhundert zurückverfolgen. Englisch ist älter. Wer einander sprachlich nicht verstand, kommunizierte durch Zeichen. Im Spätmittelalter gibt es dann internationale Söldnertruppen.


Frage: Konnten die Ritter damals lesen und schreiben?

Fried: Im Laufe des Mittelalters haben es viele gelernt.


Frage: Wieso gilt das Mittelalter eigentlich als dunkles Zeitalter, das im Gegensatz zur Antike oder der Renaissance immer leicht negativ bewertet wird. In jedem Zeitalter gab es doch Kriege, aber auch bildende Elemente.

Fried: Das dunkle Mittelalter ist eine Ideologie der Renaissance, die leider noch immer in den Köpfen von vielen spukt. Tatsächlich war das Mittelalter eine der vernunftgläubigsten Epochen der Weltgeschichte. Es hat das Licht der Aufklärung entzündet, die Universitäten erfunden und zahlreichen Wissenschaften das Laufen gelehrt.

Rittertum


Frage: Waren die Ritter sozusagen Selbstständige, die sich ihren Herren frei wählen konnten oder waren sie einem Herren unbegrenzt verpflichtet?

Fried: Wenn sie Lehnsleute waren, waren sie ihren Herren zu Lehnsdiensten verpflichtet. Doch nicht jeder Ritterbürdige war Lehnsmann. Dann konnte er sich seinen Herren frei suchen. Doch war kein Lehnsmann seinem Herrn unbegrenzt verpflichtet.Frage: Wie sahen die Bündnisse zu der Zeit des 100-jährigen Krieges aus?

Fried: Es handelte sich dabei um Verträge, die von Gesandten ausgehandelt und von den Herren bestätigt wurden.


Frage: Waren Ritter Vollzeitkrieger oder haben sie in Friedenszeiten auch gewirtschaftet?

Fried: Die Antwort ist abhängig vom Reichtum des Ritters. Jeder Ritter sorgte sich um seine Güter. Manche Ritterwaren so arm, dass sie eine reiche Bauerntochter heirateten, um wieder zu Geld zu kommen. Andere pflügten selbst. Viele verzichteten auf den Ritterstand und wurden Stadtbürger - oftmals aus Geldknappheit, oftmals um in der Stadt größere Vermögen zu machen.


Frage: Wodurch verdiente ein Ritter sein Geld, wenn er bereits eine Burg besaß? Musste er nicht zwangsläufig als Söldner dienen?

Fried: Er hat ein Rittergut des Bauern bewirtschaftet und Abgaben gezahlt, davon lebte er.


Frage: Durch welche Umstände konnte ein Adelsgeschlecht verarmen?

Fried: Durch Missernten, Krieg, schlechte Politik, mangelnde Begabung, unangemessene Bildung.


Frage: Was die Stahlherstellung betrifft, gab es im Mittelalter schon so etwas wie riesige Hochöfen oder wurde er noch in Handarbeit hergestellt?

Fried: Es war alles Handarbeit mit Hilfe von Wasser als Antriebskraft.

Vom Knappe zum Ritter


Frage: In welchem Alter kam ein Junge als Knappe in Betracht und ab welchem Alter konnte er als Ritter einem Bund angehören?

Fried: In den Orden konnte er schon als Junge eintreten, wenn die Körperkräfte ausreichten.


Frage: An wem blieb die Haupterziehungsarbeit eines Ritters hängen?

Fried: An einem älteren Ritter, dem der junge, künftige Ritter als Knappe beigegeben wurde.


Frage: War man Ritter von Geburt oder konnten auch Nichtadelige Ritter werden?

Fried: Im früheren Mittelalter konnte auch der Nichtadelige Ritter werden, wenn ihn sein Herr dazu machte. Im späteren Mittelalter bedurfte es der Ahnenprobe. Man brauchte acht adelige Vorfahren von Vater- und Mutterseite.


Frage: Wenn sich ein Ritter von einem Herrscher zum Kreuzzug verpflichten ließ, wie bestritt er seinen Unterhalt? Erhielt er einen Sold order musste er Kost und Logis während des Kreuzzuges selbst finanzieren?

Fried: Die Teilnahme an einem Kreuzzug war immer freiwillig. In der Regel musste der Ritter für seinen eigenen Unterhalt aufkommen. Die Reisekassen könnten recht voll gewesen sein. Doch wissen wir, dass auch zum Beispiel über Venedig oder den Templerorden Geld transferiert wurde. Die Nahrungsversorgung erfolgte auch häufig durch Märkte oder durch Raub.


Frage: Was war die übliche Reisegeschwindigkeit?

Fried: Das war abhängig von der Größe der Truppe, die unterwegs war. Ein ganzes Heer kam vielleicht am Tag 20 Kilometer voran, ein einzelner Reiter schaffte für kurze Zeit ohne Pferdewechsel bis zu 90 Kilometer.


Frage: War es tatsächlich so, dass die Ritter die ganze Zeit in ihren Rüstungen durch die Lande gezogen sind?

Fried: Die Ritter sind nicht den ganzen Tag in ihre Rüstung gekleidet, sondern nur, wenn es Not tat.


Frage: In welchen Regionen Europas konnte sich das Rittertum am längsten halten?

Fried: In Frankreich und Burgund, falls die klassische Form des Rittertums gemeint ist.


Frage: In welchen Regionen nahm das Raubrittertum am Ende des Mittelalters am meisten überhand?

Fried: Dort, wo das Rittertum am stärksten verarmte und die Herren insgesamt zu schwach waren.


Frage: Wie alt wurden die Menschen im Mittelalter?

Fried: Sie konnten so alt werden, wie wir heute. Doch war die Klippe der Geburt, eine Sechsjahresgrenze und eine Zehnjahresgrenze zu überwinden. Die Kindersterblichkeit betrug etwa 50 Prozent. Das senkt das Durchschnittsalter auf etwas 30 Jahre. Frauen starben früher als Männer, oft in den Vierzigern.


Frage: Wieviele Menschen lebten in Europa im Mittelalter?

Fried: Im 14. Jahrhundert vor der Pest so viele, wie etwa zu Beginn des 19. Jahrhunderts.


Frage: Wenn Bauern zum Kriegsdienst herangerufen wurden, wurden sie da in irgendeiner Weise zunächst ausgebildet?

Fried: Bauern werden nicht zum Ritterdienst herangezogen. Wenn sie ihr eigenes Land verteidigen mussten, benutzten sie als Waffe was ihnen zur Verfügung stand. Dreschflegel, Keulen, Gabeln. Die Langbogenschützen waren bereits Spezialisten.

Waffen


Frage: Konnte man mit einem Schwert einen Harnisch durchdringen oder musste man nach Schwachstellen an Gelenken suchen, um den Gegner zu verletzen?

Fried: Dabei kam es sowohl auf die Qualität des Schwertes und des Harnischs, als auch auf die Wucht des Schlages und den Aufprallwinkel des Schwertes auf den Harnisch an.


Frage: Ist es richtig, dass die Armbrust die gefürchteste Waffe im Mittelalter war? Wie lang konnte ein Schwert sein?

Fried: Der Langbogen ist schneller und gefährlicher, während die Armbrust eine größere Reichweite hat. Ein Schwert konnte bis zu einem Meter lang sein.


Frage: Weshalb wurden die Klingen im Laufe der Zeit immer dünner?

Fried: Weil die Art des Zweikampfes sich änderte, vom Schwertkampf zur Degen- und Florettfechterei.


Frage: Welche Nahkampfwaffe ist die effektivste: Schwert, Degen, Florett, Morgenstern, Streitkolben oder Streitaxt?

Fried: Alle haben tödliche Wirkung, wenn sie richtig eingesetzt werden. Es kommt auf die Umstände an.


Frage: Im Beitrag wurde gesagt, dass ab ca. 1350 Bogen als moderne Waffen eingesetzt wurden. In späteren Schlachten, zum Beispiel 1410 bei Grunewald kann ich nichts darüber aus Berichten oder Dokumentationen erkennen.

Fried: Soweit ich weiß, wurden in Grundwald keine Bogenschützen eingesetzt. Die Bogenschützen selbst kamen schon vor 1350 auf. Vor allen Dingen in englischen Truppen. Dort fing man mit den Langbogen an.


Frage: Im Film wird erwähnt, dass die englischen Ritter zu Fußsoldaten, speziell zu Bogenschützen degradiert wurden. Waren es nicht eher speziell ausgebildete Langbogenschützen aus dem einfachen Volk?

Fried: Der englische König konnte seine Ritter tatsächlich in die Schlacht schicken. Doch trifft es ebenfalls zu, dass die Bogenschützen spezielle ausgebildete Leute sein mussten.


Frage: Ich habe einmal gelesen, der wahre Grund für die Niederlagen der Franzosen in Crecy und Agincourt seien nicht allein die englischen Langbögen, sondern hauptsächlich die Desorganisation des französischen Heeres gewesen. Trifft dies zu?

Fried: Ja und nein. Ja insofern dass ein antiquiertes Ritterheer nicht mehr der modernen Kriegsorganisation entspricht. Nein insofern, als die Engländer tatsächlich neue, unritterliche, effektive Waffen einsetzten. Der Krieg war kein Ritterspiel.


Frage: Warum wurde nur auf den Langbogen eingegangen? Wäre der Reiterbogen nicht schlagkräftiger gewesen, da er vom Pferd aus genutzt wurde?

Fried: Der Reiterbogen ist im Mittelalter von den westlichen Reiterkriegern nicht genutzt worden. Es sind die östlichen, leicht bewaffneten Steppenvölker, die ihn gebrauchten, wie Hunnen, Avaren, Mongolen. Liegen diese Völker, wie die Ungarn, in Europa, nahmen sie die europäischen Kampftechniken an.


Frage: Wie konnten die Franzosen die Engländer im 100-jährigen Krieg letztlich abwehren, wenn die englische Waffentechnik überlegen war?

Fried: Weil die Kampfkraft gleichwertig wurde. Die Überlegenheit bestand nur zur Frühzeit des Krieges.


Frage: Es wird immer erwähnt, dass heißes Öl zur Verteidigung der Burgen benutzt wurde. War Öl im Mittelalter überhaupt vorhanden und wenn ja, dann war es doch vermutlich sehr teuer?

Fried: Richtig. Gleichwohl gibt es ausgelassene Fette und andere Öle, die in höchster Not für Verteidigungszwecke genutzt wurden.

Ritterturniere


Frage: Seit wann gibt es das klassische Ritterturnier? Seit dem 12. Jahrhundert? Oder erst später? Wer hat es erfunden?

Fried: Einen Erfinder gab es nicht. Das Turnier, das uns gewöhnlich vor Augen schwebt, ist spätmittelalterlich. Doch kam es spätestens im 12. Jahrhundert zum Training militärischer Einheiten auf.


Frage: Was sind die hauptsächlichen Unterschiede zwischen einer Turnierlanze und einer Kriegslanze?

Fried: Vor allem die Spitze. Die Turnierlanze hat eine kleine Krone und ist damit abgestumpft. Die Kriegslanze hat eine scharfe Spitze.


Frage: Ging es bei den Turnieren um den Fall des Gegners oder das Zerbrechen der Lanze? Diverse Dokumentationen stellen dies unterschiedlich dar. Oder gab es diverse Turnierarten?

Fried: Es gab diverse Turnierarten. In der Regel war das Lanzenbrechen das entscheidende, doch ließen sich Verletzungen nie ganz vermeiden. Grundsätzlich war ein Turnier kein Kampf auf Leben und Tod.

Frauen im Mittelalter


Frage: Ist Jeanne D'Arc eine historisch bezeugte Figur oder Mythos?

Fried: Sie hat wirklich gelebt, wurde verurteilt und hingerichtet - und später zur Heiligen erhoben.


Frage: Mir ist bekannt, dass Frauen im Mittelalter gar nicht so unbedeutend waren, wie man oft denkt. Stimmt es, dass sie oftmals die Geschäfte der Männer führten und das Bild der sündigen Frau im Hochmittelalter langsam entfernt wurde, was man vielleicht auch an der Marienverehrung sieht?

Fried: Frauen waren vielfach wirtschaftlich, politisch, geistig in hervorragender Weise tätig. Wenn Männer im Krieg waren oder sonst abwesend, konnten sie auch die Geschäfte führen, in den Städten konnte es freie Unternehmerinnen geben, etwa Seidenweberei. Sündige Frauen waren Dirnen, die es auch im Mittelalter gab.

Sonstiges


Frage: Aus der Schule sind mir die Werke von Hartmann von Aue und Wolfram von Eschenbach bekannt. Besitzen solche Ritterdarstellungen, die ja zeitgenössisch sind, den gleichen Quellenwert wie Urkunden? Wieviele Informationen kann man daraus gewinnen?

Fried: Sie besitzen grundsätzlich den gleichen Quellenwert, vermitteln aber unterschiedliches Wissen, wie zum Beispiel das Ritterethos, höfisches Ambiente, insgesamt die Kultur.


Frage: Können Sie mir ein gutes Buch über den 100-jährigen Krieg empfehlen?

Fried: In der deutschen Literatur würde ich Ihnen Heinz Thomas Die Jungfrau von Orleans vorschlagen. Dabei handelt es sich zeitlich um das Ende des 100-jährigen Krieges.


Frage: Gibt es heute noch Herolde, die sich mit Wappenkunde befassen? Ich würde gerne ein Wappen entwerfen lassen.

Fried: In England gibt es noch Herolde. Auch gibt es Wappenkundler unter den Wissenschaftlern. Wegen eines Entwurfs müssten Sie sich an private Kenner wenden, die nach den heraldischen Prinzipien Wappen entwerfen können. Doch das Recht zur Wappenverleihung besitzen nur Monarchen.


Frage: Wenn man ein ähnliches Projekt wie Guédelon organisieren möchte, an welche Universität würden Sie mich verweisen?

Fried: Ich kann Ihnen die THs Karlsruhe oder Darmstadt empfehlen. Ansonsten können Sie sich an jede deutsche Universität mit einem historischen Seminar wenden.

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