Chronik zum Untergang

Der Zerfall des weströmischen Reiches

Brennendes Rom (Spielszene) Quelle: ZDF


375/376

Beginn der "Germanischen Völkerwanderung". Auf der Flucht vor den Hunnen drängen die Westgoten über die Donau auf römisches Gebiet.


376 Extrem schlechte Versorgungslage bei den Goten. Unruhen entstehen.


377 Schlacht von Marcianopel. Die gotischen Krieger schlagen die Römer vernichtend.


378

Sieg der Goten bei Adrianopel. Der oströmische Kaiser Valens fällt in der Schlacht.


379 Theodosius neuer oströmischer Kaiser.


382 Der weströmische Kaiser Gratian siedelt Ostgoten in der Reichsprovinz Pannonien an. Er gewährt ihnen Autonomie auf römischem Boden.


392 Eugenius wird unrechtmäßigerweise Kaiser im Westen.


394 Theodosius siegt mit Hilfe Alarichs und der Westgoten über die Truppen des Eugenius. Eugenius und sein Heermeister Arbogast werden getötet.


395 Theodosius erhebt seinen zehnjährigen Sohn Honorius zum Kaiser des Westens. Als Vormund bestimmt er den Vandalen Stilicho, den westlichen Heermeister. Nach dem Tod des Theodosius wird sein anderer Sohn Arcadius alleiniger Kaiser des Ostens. Das Reich wird endgültig geteilt.


397 Alarich wird zum römischen Heermeister für Illyrien ernannt.


402 Wegen anhaltend schlechter Lebensbedingungen bedroht Alarich Oberitalien. Kaiser Honorius verlegt seine Residenz von Mailand nach Ravenna.


408 Nach dem Tod des Arcadius kommt es zwischen Honorius und Stilicho zum Streit über die Herrschaft im Osten. Honorius lässt Stilicho als Staatsfeind hinrichten. Die Westgoten unter Alarich belagern Rom. Sie erzwingen die Ablieferung immenser Schätze und aller barbarischen Sklaven.


409 Alarich belagert Rom erneut und setzt Attalus als Gegenkaiser ein.


410 Alarich setzt Attalus ab und verhandelt erneut mit Honorius. Nach dem Scheitern der Verhandlungen lässt Alarich Rom drei Tage lang plündern. Gefangennahme von Galla Placidia, der Schwester des Honorius. Abzug der Goten nach Süden, um Afrika zu erreichen. Alarich stirbt. Nachfolger wird sein Schwager Athaulf.


414

Athaulf heiratet Galla Placidia. Die Westgoten verlassen Italien endgültig.


415 Tod des Athaulf durch Blutrache.


416 Westgoten versuchen über Spanien und die Meerenge von Gibraltar, Afrika zu erreichen. Der Versuch scheitert. Gegen die Herausgabe von Galla Placidia und Waffenhilfe gegen Vandalen, Sueben und Alanen erhalten sie von Rom Getreide.


417 Ansiedelung der Westgoten in Aquitanien. Sie errichten das Tolosanische Reich mit der Hauptstadt Tolosa (Toulouse), das bis 507 besteht.


423 Tod des Honorius.

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