Chronologie der Römer im Orient

Von der ersten römischen Provinz in Syrien bis zur Schlacht am Yarmuk: 700 Jahre währte die römische Präsenz im Orient.


64
v.Chr. Syrien wird römische Provinz; Handel und Städtebau profitieren von der zunehmenden Befriedung; Grenzen im Osten durch Parther und Araberstämme bedroht


60 Erstes Triumvirat: Caesar, Pompeius, Crassus


58-51 Caesar erobert Gallien; Bürgerrechte für alle, die im Heer gedient haben


53 Crassus fällt im Kampf gegen Parther


44 Ermordung Caesars


43 Zweites Triumvirat: Antonius, Octavian, Lepidus


31 Octavian besiegt Antonius bei Actium; Octavianus Augustus (31 v.Chr.–14 n.Chr.) ordnet den Staat neu; Prinzipat


9
n.Chr. Schlacht im Teutoburger Wald; Arminius verhindert Romanisierung des rechtsrheinischen Germanien


98-117 Kaiser Trajan: Erweiterung des Römischen Reiches an Donau und Euphrat zur größten Ausdehnung seiner Geschichte; Dacien, Armenien, Assyrien, Mesopotamien römische Provinzen


117-138 Kaiser Hadrian: gibt Neueroberungen im Osten bis auf Arabia und Dacien wieder auf; dafür Verstärkung der Grenzanlagen; Ausbau der Limites (Grenzwege)


161 Marc Aurel und Lucius Verus Doppelkaiser; Parther setzen rom- freundlichen Herrscher Armeniens ab; nach anfänglicher Niederlage Eroberung des Partherreichs durch Rom


212 "Constitutio Antoniniana ": Caracalla verleiht allen Freien Bürger- rechte


226 Ardaschir aus dem Geschlecht der Sasaniden gründet Neupersisches Reich (bis 642); stößt bis Schwarzmeerküste vor und wird zum gefährlichsten Gegner Roms in Asien


um 24-272 Schapur I., König der Sasaniden, führt Kriegszüge gegen Rom durch. Kaiser Gordian III. stirbt (244), Kaiser Valerian gerät in Gefangenschaft (260). Zerstörung oder Aufgabe zahlreicher Städte und Orte


284-305 Diokletian regiert als orientalischer Despot; ernennt Maximian zum Augustus des Westens (Hauptstadt Mailand), während er sich den Osten vorbehält (Hauptstadt Nikomedia); weiterer Ausbau der Grenzforts


312 Konstantin siegt an der Milvischen Brücke über seine innenpolitischen Feinde; Toleranzedikt für Christen; stellt Alleinherrschaft wieder her, verlegt Hauptstadt an den Bosporus (Konstantinopel, Byzanz). Nach seinem Tod erneute Reichsteilung


363 Julian Apostata fällt im Kampf gegen die Sasaniden


394-395 Theodosius beherrscht noch einmal das Gesamtreich


476 Odoaker setzt Romulus Augustulus ab; Ende des Weströmischen Reiches; Ostrom (Byzanz) besteht weiter bis 1453


527-565 Justinian erobert für das Byzantinische Reich ehemals römische Gebiete im Westen. Erneute Verstärkung der Grenze im Orient. Chosrau I. (531-579) erweist sich als ebenbürtiger Gegner


636 Schlacht am Yarmuk: Die Mohammedaner erobern den gesamten byzantinischen Orient

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet