Die Geschichte des Karl Windolph

Ein Überlebender erzählt

Archäologische Funde und ein Gesprächsprotokoll verwandeln den Custer-Mythos in einen historisch belegbaren Sachverhalt. Dieser rückt die Legende um die heldenhaften Soldaten in ein neues Licht: das vom Versagen eines größenwahnsinnigen Offiziers. Der Deutsche Karl Windolph überlebt den Totentanz im Wilden Westen. Er berichtet, wie es wirklich war.

sebAm 14. Mai 1947, mehr als 70 Jahre nach der Schlacht am Little Bighorn, möchte der Historiker Robert Hunt die Wahrheit hinter einer inszenierten Legende herausfinden.

Der letzte Überlebende

Er besucht den mittlerweile 86 Jahre alten Karl Windolph. Der letzte Überlebende - eines bis heute umstrittenen Schicksalstages der amerikanischen Geschichte. Windolph kann berichten, wie es 1876 wirklich war.




Ein freies Leben als Siedler - dieser Traum zieht nicht nur den jungen Windolph magisch an. Nach dem verheerenden Bürgerkrieg sehen viele die einzige Hoffnung auf einen Neubeginn im Westen - im Wilden Westen. Abertausende landhungrige Pioniere ziehen über die endlose Prärie - auf der Suche nach dem gelobten Land. Den landhungrigen Siedlern folgen die Schienenleger. Sie beschleunigen die Eroberung des Westens - mit Volldampf. Ihn zu erobern, soll die schlimme Wirtschaftskrise beenden, die auf den Bürgerkrieg folgt.

Blutige Überfälle

Dass Indianer-Nomaden das Land gehört, übersehen die Glückssucher. Für sie ist der Westen Amerikas ein leerer Kontinent, der besiedelt werden muss. Die letzten frei lebenden Stämme wehren sich verzweifelt gegen die Fremden, die immer aggressiver ins Land der Indianer vorrücken und ihre Lebensgrundlage zerstören. Aber die Eisenbahn bringt immer neue Siedler und Soldaten. Und Immer wieder kommt es zu blutigen Überfällen.

Die Kavallerie bekämpft das letzte Aufbäumen der Indianer mit aller Härte. Spielfilme glorifizieren die Helden in blauer Uniform. In Wahrheit ist die Armee ein Sammelbecken für gescheiterte Existenzen.

Landsknechte, die Indianer "befrieden" sollen, wie die Regierung es nennt. In Wahrheit - ein Vernichtungskrieg. Die Siebte US-Kavallerie soll im Norden gegen die letzten frei lebenden Sioux und Cheyenne vorgehen.

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