Die Zähmung des ewigen Feuers

Energie - Lebenselixier und tödliche Bedrohung

Sonne (Nahaufnahme)

Dokumentation | Terra X - Die Zähmung des ewigen Feuers

Professor Harald Lesch mit einem Kommentar zur Sendung "Faszination Universum: Die Zähmung des ewigen Feuers"

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Unser Planet ist imstande, das Feuer der Sonne zu zähmen - der Mensch hat gelernt, es für seine Zwecke zu nutzen. Zugleich entfesselt die Sonnenenergie im globalen Wettergeschehen unbändige Kräfte und macht unserem Nachbarplaneten das Dasein zur roten Hölle: Harald Lesch in der zweiten Folge von Faszination Universum über die janusköpfige Kraft und die Grenzen dessen, was wir verstehen und beherrschen können.

Ohne Energiefluss ist Leben nicht möglich. Der berühmte Physiker und Philosoph Werner Heisenberg hat es auf den Punkt gebracht: Energie ist der "Grundstoff der Welt" und "kann als Ursache für alle Veränderung in der Welt angesehen werden".

Alte Träume, neue Ziele

Sonnenoberfläche
Die Sonne liefert Energie im Überfluss. Quelle: York Films

Seit jeher träumen Menschen von einer Maschine, die sich für immer selbst antreibt und dabei Energie produziert - ein Perpetuum mobile. Physikalisch ein Ding der Unmöglichkeit - und doch ist der Traum von der unerschöpflichen Energiequelle für einige immer noch lebendig.

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Unsere Lebensspenderin, die Sonne, liefert Energie im Überfluss - und die Menschen nutzen diese seit jeher. Doch nicht jeder Planet kann die Energie der Sonne bändigen. So gleich unser Nachbar, der Mars, einer leblosen Wüste. Was unterscheidet ihn von uns? Was hat die Erde, was der Mars nicht hat? Könnte man den Mars zu einer zweiten Erde zu machen, und wenn ja, welche Manipulationen wären dafür nötig? Auf welchen Wegen könnte man die Energie bereitstellen, die für eine bemannte Marsmission benötigt würde?

Alle Wetter!

Schon vor 500 Jahren segelte ein Entdecker auf neuen Wegen in fremde Welten. Vasco da Gama nutzte die Energie des Windes, um zu Ruhm und Reichtum zu gelangen. Die Gefahren, aber auch die Chancen der globalen Windsysteme kannte er besser als seine Mitstreiter, und segelte mit dem Monsun, den Passat- und den Westwinden, um die ersehnten Reichtümer Indiens zu erreichen.

Bis heute arbeiten Forscher daran, das komplexe System Wetter zu verstehen und die Energie, die darin enthalten ist, zu nutzen. Doch manche gehen noch einen Schritt weiter: Sie wollen das Wetter gezielt beeinflussen. Vorreiter in der Wettermanipulation arbeiten in Russland und China. Strahlender Sonnenschein bei einer Militärparade, Regen in dürren Regionen - alles ist möglich. Oder doch nicht? Welche Auswirkungen haben die Eingriffe in das komplexe und chaotische Wettersystem? Lässt sich das Wetter wirklich bändigen?

Dunkle Geheimnisse

Blitz
Blitze: geballte Energie Quelle: reuters

Mit dem elektrischen Strom ist es der Menschheit gelungen, Energie in unterschiedlichsten Formen nutzbar zu machen. Ein Meister in der Kunst der Energiezähmung war der geniale Erfinder Nikola Tesla. Mit der Einführung des Wechselstroms löste er nicht nur das Problem des Stromtransports, er hatte auch noch viel weiter reichende Visionen: drahtloser Energietransport rund um den Globus. Ein Energienetz sollte entstehen, das die ganze Welt umspannt und von jedermann angezapft werden kann. Eine faszinierendes Projekt, das allerdings schon in den Anfängen scheiterte und die Frage bis heute offenlässt, ob es sich dabei um die Idee eines Wahnsinnigen handelt oder eines verkannten Visionärs.

Ein Rätsel für die Wissenschaftler ist auch bis heute eine unbekannte Energieform geblieben: Aller Wahrscheinlichkeit nach wirkt im Weltraum eine geheimnisvolle Kraft, die für die schneller werdende Ausdehnung unseres Universums verantwortlich ist. Woraus schloss man auf die Existenz dieser sogenannten Dunklen Energie und was wissen die Forscher heute darüber?

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