Die Zeit läuft ab

Probleme mit der Navigation

Seit der letzten Kontaktaufnahme mit Fort Lauderdale sind drei Stunden vergangen. Das Wetter verschlechtert sich zusehends. Charles Taylor hat Probleme mit dem Kompass. Dennoch glaubt er, in die richtige Richtung zu fliegen.

Die vier übrigen Piloten versuchen, ihren Chef zur Kurskorrektur zu bewegen.

Nicht mehr Herr der Lage


Pilot Bossi: "Wenn Ihre Kompasse defekt sind, sollte einer von uns die Führung übernehmen.

Taylor: "Negativ!"


Es scheint, als sei der Flottenführer nicht mehr Herr der Lage. Im nahen Fort Lauderdale herrscht Aufregung. Commander Poole will sicherstellen, dass alle Einheiten zwischen Key West und Melbourne in Alarmbereitschaft sind. "Flug 19" kann die Küste immer noch erreichen, bevor der Sprit ausgeht. Port Everglades gelingt es noch einmal, mit dem Staffelführer Kontakt aufzunehmen.


Melvyn Baker: "FT 28, hier ist Port Everglades. Verstehen Sie mich?"

Charles Taylor: "Port Everlade, hier ist FT 28"

Melvyn Baker: "Leutnant, ich glaube, wenn Sie nach Südwesten abdrehen, fliegen Sie in unsere Richtung. Solange ich Sie über Funk empfangen kann, steuern Sie definitiv auf uns zu."

Charles Taylor: "Roger!"

Vergebliches Bemühen

Melvyn Baker ist der Meinung, dass Taylor auf keinen Fall über dem Golf sein kann, dazu ist das Funksignal zu deutlich. Er muss irgendwo in der Nähe sein. Doch der junge Funker bemüht sich vergeblich.


Charles Taylor: "FT 28 an Port Everglades. Hören Sie zu, Baker: Wenn ich in Ihrer Nähe wäre, müsste ich Land sehen."

Melvyn Baker: "Es könnte sein, dass Sie parallel zu uns fliegen, oder ... - Sir, bitte: Sie haben genug Treibstoff. Fliegen Sie in unsere Richtung!"

Charles Taylor: "Baker, ich glaube nicht, dass das die korrekte Richtung ist. ... FT 28 an Fort Lauderdale - können Sie ein Signal geben? Die Verbindung wird schlechter."

Melvyn Baker: "FT 28, hier ist Port Everglades. Sie haben genug Sprit, uns zu erreichen! Verstehen Sie mich?"

Melvyn Baker kann Taylor immer noch klar und deutlich hören: Er muss in seine Richtung fliegen, aber er scheint ihn zu ignorieren.

Die fünf Torpedo-Bomber fliegen direkt ins Verderben.


Pilot Bossi: "Taylor! Wir sollten auf zwei-sieben-null drehen, bis wir die Küste erreichen, bevor uns der Sprit ausgeht. Taylor! ... do you read?"

Charles Taylor: "Wir sind nicht allzu weit von unserem Wendepunkt entfernt. ... Wie lange fliegen wir schon in diese Richtung? ... Wo zur Hölle sind wir?"


Ihrem Vorgesetzten den Befehl zu verweigern, verbietet die militärische Disziplin. So fügen sich die Piloten in ihr Schicksal.



Pilot Bossi: "Okay, Jungs ... macht euch darauf gefasst, dass wir alle zusammen auf dem Wasser runtergehen. Habt Ihr verstanden?"

Der Funker Melvyn Baker unternimmt einen letzten Anlauf, mit der Staffel in Kontakt zu treten.


Melvyn Baker: "Fox Terra 28. Hier Port Everglades. Hören Sie mich?"

Auch das Flugboot verschwindet

Doch er bekommt keine Antwort mehr. 20 Uhr. Für "Flug 19" läuft die Zeit ab. Eine Rettungsmaschine hebt ab, um nach den Vermissten zu suchen. Das Unglaubliche geschieht: 27 Minuten nach dem Start verschwindet auch das große Flugboot spurlos. Insgesamt sechs Flieger samt Besatzung - sie werden nie wieder gesehen.

Auch die Martin Mariner galten als fliegende Tanks. Von dem Typ, der vor 60 Jahren die fünf Avenger suchte, waren schon etliche Exemplare in der Luft explodiert. Als Ursache kamen seinerzeit Fehlzündungen in Betracht - oder Piloten, die heimlich geraucht hatten. Auch in der Nacht, als der Rettungsflieger verschwand, wollen Seeleute einen grellen Feuerschein am Himmel gesehen haben.

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