Dirk Steffens Supertiere

Terra X-Zweiteiler über Starke und Clevere

In unserem Zweiteiler kommt nahezu alles vor, was Zuschauer in Erstaunen versetzt: Fliegende Eichhörnchen, Vögel, die das Geräusch einer Motorsäge imitieren, Echsen, die übers Wasser gehen, Kraken, die Labyrinthe beherrschen, rechnende Affen und ein Exemplar mit dem Namen "psychedelischer Froschfisch".

"Supertiere" - das sind die erstaunlichsten Tiere der Welt, die wir gemeinsam mit unserem Moderator ausgesucht haben. Als Allroundtalente sind wir, die Menschen, fraglos gut an unsere Umwelt angepasst, aber in der Tierwelt hat die Evolution so viele Spezialisten hervorgebracht, dass wir dagegen oft alt aussehen. Der Gepard kann dreimal so schnell laufen wie unsere besten Sprinter und ein gerade einmal zehn Zentimeter große Fangschreckenkrebs hat mehr Schlagkraft als die Klitschkos.

Manchmal auch gruselig

Delphine können erspüren, wenn eine Artgenossin schwanger ist und es gibt Hunde, die Krankheiten bei einem Menschen schneller diagnostizieren können als menschliche Mediziner. Das sind die Geschichten der "Supertiere", die uns gehörig erstaunt haben mit ihren außergewöhnlichen, manchmal aber auch gruseligen Fähigkeiten. Oder wussten Sie, dass eine Kakerlake neun Tage ohne Kopf überleben kann?

Dirk Steffens ist es gewohnt, für seine Moderationen auf abenteuerliche Reisen zu gehen. Wir wollten ein anderes Konzept versuchen: Das Frankfurter Senckenberg- Museum als Bühne. Ausgestopfte Tiere, Skelette und Mumien als Moderationsort für eine lebhafte und unterhaltsame Tierdokureihe? Aber klar! Die Idee des Hollywood-Blockbusters "Nachts im Museum" wollten wir aufgreifen und so viele Tiere wie möglich aus dem Tiefschlaf wecken. Für Dirk Steffens sollten unheimliche Begegnungen entstehen. Zum Beispiel mit einem ziemlich lebhaften Tyrannosaurus Rex-Skelett, zwei nervigen Erdmännchen und einer extrem giftigen Quallenart, der Seewespe. Der Computer macht's möglich.

Kleiner Star Guillermo

Wir hatten aber auch reale Tiere ins Museum eingeladen. Star der Nacht war Guillermo, ein handaufgezogenes Ameisenbärbaby, das bisher das Wohnzimmer von Michael Leja, einem unserer Autoren, unsicher gemacht hatte. Er hatte den Kleinen "adoptiert", weil dessen Mutter ihn verstoßen hatte. Auch Krake Otto hatte seinen Auftritt. Allerdings einen divenhaften, denn unser Kameramann und seine Assistenten hatten enorme Schwierigkeiten, Otto und seine Tentakel in Stimmung und vor die Kamera zu bringen - was dann wenig später bei dem wartenden und immer schläfrigen Faultier doch ganz gut gelang!

Herausgekommen ist bei diesem "Terra X"-Zweiteiler ein Blick auf viel Verblüffendes. Die Fähigkeiten des mexikanischen Axolotl, bei Verletzung komplette Gliedmaßen selbst nachwachsen zu lassen beispielsweise. Oder die des Anglerfisches seine Beute in der Dunkelheit der Tiefsee mit einer leuchtenden Angel anzulocken. Sein Artverwandter aus der Familie der Froschfische, der "psychedelische Froschfisch" wurde erst im vergangenen Jahr entdeckt. Der lebhafte Wasserbewohner hatte seine farbenprächtige Haut so gut an die Korallen seiner Umgebung angepasst, dass er bislang noch keinem Zoologen aufgefallen war. Dirk Steffens nimmt uns mit in eine unbekannte Welt, in der es noch viel zu entdecken gibt.

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