Erste Funde

ZDF Expedition: Terra X - Babylon Tower

Die neu gegründete Deutsche Orient-Gesellschaft und Kaiser Wilhelm ll. finanzierten die Ausgrabungen des Architekten und Archäologen Robert Koldewey.

Es begann mit ein paar farbigen Ziegelbrocken, die der deutsche Architekt und Archäologe Robert Koldewey auf dem Gebiet des alten Babylon fand. Die Bruchstücke der Ziegelreliefs gaben den Ausschlag, dass die neu gegründete Deutsche Orient-Gesellschaft und Kaiser Wilhelm II. die Ausgrabung der antiken Stadt am Euphrat - im heutigen Irak - finanzierten. Doch als Koldewey am 26. März 1899 dort den ersten Spatenstich machte, ahnte er vermutlich nicht, dass er - fast auf den Tag genau - 18 Jahre mit der Freilegung der riesigen Stadt, dem New York der Antike, verbringen würde.

Kampf unter Wissenschaftlern

Erst 1913, als das Grundwasser gesunken und das Gelände zugänglich war, konnte der Archäologe auch die kümmerlichen Reste des sagenumwobenen Turms erforschen. Nur ein Teil des Lehmziegelkerns und ein paar Treppenstufen blieben erhalten. Seitdem tobt ein Kampf unter den Wissenschaftlern, wie das legendäre Bauwerk ausgesehen haben mag. Der Disput dreht sich vor allem um die Treppenführung. Lagen die Stufen innen oder außen?

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet