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Fantastische Phänomene (2/2)

Bausteine des Lebens

Blau brennender Schwefel

Doku | Terra X - Fantastische Phänomene (2/2)

Damit sich auf der Erde das Leben in seiner unendlichen Vielfalt entwickeln konnte, war das Zusammenwirken bestimmter Phänomene nötig. Ihre Bedeutung wird gerade erst erforscht.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDFneo, 17.09.2017, 09:35 - 10:20
Produktionsland und -jahr:
Großbritannien , Deutschland 2016

"Terra X" besucht weltweit Orte, wo sich solche Phänomene am spektakulärsten zeigen. In Indonesien begleiten wir Feuerwehrleute beim Einsatz in einer Schwefelmine. In der Karibik lernen Taucher fliegen, und in Nepal demonstrieren Riesenbienen ihre Effizienz.

Exklusiv

Doku | Terra X - Sind Atome unsterblich?

Jedes einzelne Atom hat eine unglaubliche Reise hinter sich. Doch woher kommen Atome und wie sieht ihre Zukunft aus?

Videolänge:
3 min
Datum:

Löscharbeiten in der blauen Hölle

Reaktionsfreude zeichnet die meisten Bausteine im großen Chemiekasten der Evolution aus. Ein gutes Beispiel dafür ist Schwefel, der in dem indonesischen Vulkan Kawah Ijen in seiner reinen Form abgebaut wird.

Der Schwefelabbau an sich ist schon eine schwere und gefährliche Arbeit, aber als Feuerwehrmann lernt man, dem gelben Pulver ernsthaft zu misstrauen. Meistens gehen die Feuerwehrleute erst nachts zum Löschen, denn nur in der Dunkelheit können sie die blauen Schwelbrände erkennen, die direkt aus der Hölle zu strömen scheinen und auch genauso riechen. "Terra X" begleitet einen Feuerwehrtrupp bei den nächtlichen Löscharbeiten im Herzen des Vulkans.

Südkoreanische Taucherin

Doku | Terra X - Südkoreanische Taucherinnen

Tauchen statt Brettspiele im Seniorenheim: Zwei über 70-jährige Seefrauen auf der Suche nach Meeresschnecken.

Datum:

Fliegende Taucher

Nicht immer müssen die Bausteine des Lebens miteinander reagieren, um erstaunliche Wirkungen zu erzeugen. In der Karibik untersuchen Forscher ein Phänomen, das gerade durch besondere Ruhe entsteht. In einigen Höhlen ist über längere Zeiträume sowohl Süßwasser als auch Salzwasser eingesickert. Das Besondere ist hier, dass sich die Wasserschichten in den Höhlen nicht vermischt haben. Auf der salzhaltigen Meerwasserschicht breitet sich das kristallklare Süßwasser aus.

Bewegt sich ein Taucher in dieser Übergangsschicht, der so genannten Halokline, scheint er zu fliegen. Unser Gehirn assoziiert mit dem durchsichtigeren Süßwasser-Bereich automatisch Luft. Sogar erfahrene Taucher müssen sich beherrschen, um nicht einfach Maske und Atemapparat abzunehmen.

Hängende Megacitys in schwindelnder Höhe

Erstaunliches entsteht schließlich, wenn die Lebewesen selbst zu Architekten werden und die Bausteine des Lebens auf vielfältige Weise nutzen. Als besonders effizient haben sich dabei die Fähigkeiten der Bienen erwiesen. Das Sechseck der Wabe ist unter all den Formen, die sich ohne Zwischenraum zusammenfügen lassen, nachweislich diejenige, deren Herstellung am wenigsten Energie kostet.

Die größten Waben bauen die Himalaya-Bienen. Um sich vor Honigräubern zu schützen, errichten die Tiere ihre kunstvollen, hängenden Megacitys direkt unter den Überhängen von Klippen oder in schroffen Felsen. Die Honigjäger der Gurung in Nepal lassen sich davon aber nicht schrecken. In schwindelnder Höhe ernten sie seit Jahrhunderten den Honig der Riesenbienen und profitieren damit von einem der süßesten Ergebnisse, das die Natur aus ihren Bausteinen geformt hat.

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