Große Völker: Griechen, Römer und Wikinger

Zeitreise zu den Wurzeln Europas mit Comic-Elementen

Demokratie, Gesetze, Wissenschaft, Literatur, Theater, Olympische Spiele, Wasserversorgung, Straßennetze, Fernhandel, Überquerung der Weltmeere, Globalisierung – die Liste der Errungenschaften, die das Europa von heute kennzeichnen, ließe sich endlos fortführen. Doch ausnahmslos alles, was unser heutiges Leben prägt, basiert auf über 2000 Jahre alten Ideen und Erfindungen. Die neue "Terra X"-Reihe "Große Völker" versteht sich als Zeitreise zu den Wurzeln Europas und den Nationen, die den Weg in die Moderne geebnet haben. In drei Folgen werden die Pionierleistungen der Griechen, Römer und Wikinger vorgestellt.

Historische Dokumentationen laufen in der Regel nach einem bewährten Muster ab: Im Mittelpunkt stehen große Herrscher oder ähnlich prominente Figuren der Weltgeschichte, die ihr Reich mit unglaublichem Ehrgeiz, geschickter Strategie und Wagemut zu einzigartiger Blüte geführt haben. Durch sie erfahren wir Wissenswertes über bestimmte Zeithorizonte und decken bislang unbekannte Zusammenhänge ihrer Regentschaft auf. Dem ruhmreichen Aufbau eines Staates folgt fast immer der Niedergang, meistens verursacht durch einen mächtigen Feind von außen. Blutige Schlachten und andere schicksalhafte Großereignisse bringen vermeintliche Helden hervor, die selbst nach Jahrtausenden unsere Gemüter bewegen und Wissenschaftler zu immer neuen Sichtweisen herausfordern.

Überraschende Zusammenhänge

Mit der neuen "Terra X"-Reihe "Große Völker" haben wir einen anderen Weg eingeschlagen. In den drei Folgen über Griechen, Römer und Wikinger geht es darum, die kulturellen Errungenschaften von Völkern vorzustellen, die mit fortschrittlichen Erfindungen und bahnbrechenden Entdeckungen den Grundstein für das moderne Europa gelegt haben. Jede Folge erzählt in fünf bis sechs Kapiteln, welche Leistungen den antiken Nationen zuzuschreiben sind. Dabei werden überraschende Zusammenhänge ans Licht gebracht. Nicht zuletzt bildeten die unterschiedlichen Lebenswelten der Völker – angefangen von der Politik über die Mythologie bis hin zum Lifestyle – den Nährboden für die geistigen Hinterlassenschaften an die Nachwelt. Auch filmisch haben wir uns – zumindest teilweise – auf neues Terrain begeben.

Gladiator in der Gladiatorenschule
Gladiator in der Gladiatorenschule

Neben dokumentarischen Aufnahmen, Experteninterviews und Spielszenen bringen kleine Comics bestimmte Lebensbereiche der Griechen, Römer und Wikinger leichtfüßig auf den Punkt. Dazu gehören unter anderem die schillernden Götter des Olymp, Odins Jenseitswelt Walhall und Hel oder auch der Alltag römischer Gladiatoren. Die Erklärgrafiken sind dieses Mal keine Hightech-Animationen, sondern ausdrucksstarke Zeichnungen im Stil antiker Vorbilder. Sie fassen die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft kurz zusammen – gemäß der Devise "news to use". Mit dem andersartigen Ansatz wollen wir kompakt und linear aufzeigen, woher die geistigen Strömungen und gesellschaftlichen Einflüsse kommen, die auch noch in der europäischen Kultur des 21. Jahrhunderts nachwirken.

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