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Im Auge des Hurrikans

Warnsysteme am Wirbelsturm-Hotspot Florida

Florida ist ein weiterer Hotspot der Hurrikan-Vorkommen. Eine Crew des Sturmflugzeuges der Regierung macht sich im Spätsommer 2004 bereit, denn ein Wirbelsturm nähert sich der Küste Floridas mit großer Geschwindigkeit. Die Mission der Besatzung ist kein wissenschaftliches Experiment - für sie geht es um die Rettung von Millionen von Menschen.

Sturm über Florida
Sturm über Florida Quelle: ZDF

Erst kurz zuvor ist Hurrikan Charley über Florida gefegt, jetzt bedroht Wirbelsturm Frances erneut die Region. In 48 Stunden wird Frances erwartet. Es ist eine Art Himmelfahrts-Kommando zu dem sich die Besatzung regelmäßig, bei jedem herannahenden Hurrikan, aufmacht. Ihr Ziel ist immer dasselbe: das Auge der tropischen Wirbelstürme.

Sturmflugzeug der Regierung
Sturmflugzeug der Regierung Quelle: ZDF

Präzise Daten

Bevor sie das Auge des Hurrikans verlassen, werden Messsonden vorbereitet. Sie sollen präzise Daten über den Wirbelsturm liefern. Wohin bewegt er sich? Wie stark sind die Windgeschwindigkeiten? Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit? Informationen, die über das Schicksal der Menschen in der Gefahrenregion entscheiden. Beim Flug in den Randbereich des Auges müssen die Wissenschaftler an Bord schnell handeln, sie werfen die Wettersonden ab. Auf ihrem Weg nach unten messen sie Windgeschwindigkeit, Luftdruck und Feuchtigkeit.

Einmal pro Sekunde werden die Daten von der Abwurfsonde, an die Bodenstation in Miami übermittelt. Im Hurrikan Center werden die Daten ausgewertet. Die Wissenschaftler errechnen die voraussichtliche Zugrichtung. Nun wissen sie an welcher Küste der Hurrikan auf Land treffen wird. 36 Stunden vor Eintreffen des Sturms gibt das Hurrikan-Center die Warnmeldungen an die Bevölkerung raus. Nun beginnt für die Menschen an Floridas Küsten der Kampf gegen den Sturm, es gilt die eigene Existenz zu schützen.

Unwetter nähert sich Houston
Unwetter nähert sich Houston Quelle: ZDF

Schäden in Milliaradenhöhe

Vor der Küste Floridas nähert sich Frances. Windböen mit einer Geschwindigkeit von über 200 Stundenkilometern fegen durch die Küstenstädte. Regen überflutet ganze Stadtteile. 15 Stunden lang tobt sich Frances über dem Sonnenstaat aus. Er hinterlässt Schäden in Höhe von neun Milliarden Dollar.

Das Herannahen von Hurrikan Rita löst 2005 eine der größten Evakuierungsaktionen der USA aus. In Houston räumen Hunderttausende Menschen ihre Häuser und bringen sich in Sicherheit. Der Verkehr staut sich über Hunderte von Kilometern. Doch Hurrikan Rita schwächt sich ab, verschont die texanische Millionenstadt. Nicht immer geht es so glimpflich ab.

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