Imperium der Päpste

2. Verschwörung im Vatikan

"Terra X - Imperium der Päpste (2)": Papst Julius II. (Constantin Cojocaru) in Nahaufnahme.

Dokumentation | Terra X - Imperium der Päpste

Nach der Katastrophe von Avignon beginnt die Zeit der Papstkönige. Sixtus IV. lässt die Sixtinische Kapelle bauen, in der bis heute das Konklave abgehalten wird.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDFneo, 06.11.2016, 10:40 - 11:25
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2008
Altersbeschränkung:
Freigegeben ab 6 Jahren

Doch der fromme Franziskaner stürzt den Vatikan in eine erbitterte Fehde gegen den mächtigen und schillernden Clan der Medici. Der Kampf gipfelt in einem tödlichen Attentat in der Kathedrale von Florenz. Der Film zeigt, welche Rolle der Papst bei der Verschwörung spielte.

Maximilian Schell verfolgt die Geschichte von Alexander VI., der die "Frauen anzog wie ein Magnet die Eisenspäne" und erklärt die Motive, die den Heiligen Vater dazu trieben, ein Familienimperium zu errichten.

Die filmisch begleiteten Analysen von Professor Volker Reinhardt, Verfasser der neuesten Biographie über Alexander VI., ermöglichen es, Mythos und Wahrheit über den umstrittensten aller Päpste voneinander zu trennen. Reinhardt recherchiert seit vielen Jahren in den Archiven des Vatikans und sucht nach Erklärungen, warum es zu den beispiellosen Tabubrüchen der Renaissance-Päpste kommen konnte.

Der Film endet mit der Entstehungsgeschichte des Petersdoms, mit dem Julius II. Rom zum neuen Haupt der Welt machen wollte. Der Kunsthistoriker Professor Horst Bredekamp, der die vollendete Architektur der Peterskirche und ihre Symbolik genau untersucht hat, erläutert die weltlichen und geistlichen Visionen, die in dem Kirchenpalast verwirklicht worden sind.

Wie kein Zweiter repräsentiert Julius die Renaissance: Er herrschte wie ein Monarch auf dem Papstthron und zog als "Feldherr der Kirche" an der Spitze seiner Feldzüge in den Krieg. Mit dem Prachtbau der neuen Kathedrale, die seinen Ruhm unsterblich machen sollte, riskierte er die Spaltung der Christenheit. Opulente Bilder lassen eine Epoche des Papsttums lebendig werden, in der Glanz und Abgründe eng beieinander lagen.

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