Kampf mit eigenen Mitteln

Bitte um Verstärkung aus Karthago wird abgelehnt

Hannibals Kampf geht weiter. Sein Bruder Mago soll die Ringe von Cannae nach Karthago bringen. Ein Zeichen seines Erfolges, mit der Bitte um Verstärkung. So nützlich eine kleine, wendige Armee auf dem Feld auch sein mag - zur Vernichtung des Reiches und seiner Metropole sind größere Kräfte notwendig.

Gleichzeitig fordert er Rom zur Kapitulation auf. Doch die Senatoren empfangen Hannibals Unterhändler nicht einmal.

Sichtbarer Beleg

Mago versucht, mit seiner Botschaft von den Schlachtfeldern in Karthago um Unterstützung zu werben. Der geplünderte Schmuck als sichtbarer Beleg für den siegreichen Feldzug in der Fremde. Hannibal steht an der Schwelle zum entscheidenden Schlag gegen den Erzfeind. Doch um seinen Vorteil zu nutzen, kann er auf zusätzliche Truppen aus der Heimat nicht verzichten. Sein Bittgesuch wird abgelehnt. Was wird sein, wenn der finale Schlag gegen Rom misslingt?


Die Regierung will von den Vorgängen in Europa nichts wissen. Sie lassen ihn an der langen Leine gegen Rom kämpfen, möchten aber nicht hineingezogen werden: Was geht uns dieser Krieg an? Ein abtrünniger General führt einen Feldzug - na und? Deshalb stehen sie auf dem Standpunkt: Wenn er sein Ziel erreicht - gut. Aber wir haben unsere eigenen Probleme. Es ist ganz allein sein Problem.

Erneute Konfrontation

Hannibal muss seinen Krieg mit eigenen Mitteln fortsetzen. Um die Machtzentrale zu einer erneuten Konfrontation herauszufordern, plündert und mordet sich seine Armee durch römische Städte und Siedlungen. Eine weitere große Schlacht zu verlieren, könnte dem Reich den Todesstoß geben. Doch Rom rührt sich nicht.

Das mächtigste Aufgebot der Welt

In den Hügeln über den blutgetränkten Feldern von Cannae sammelt der angeschlagene Riese neue Kraft. Scipio versucht die überlebenden Krieger zum Durchhalten zu bewegen. Hannibal scheint unbezwingbar, viele der Männer wollen aufgeben. Scipio aber sieht den Kampf noch nicht verloren. Er appelliert an ihr Selbstbewusstsein. Schließlich sind sie Römer.


Während Hannibal durch das Land wütet, baut das Reich eine neue Armee auf. Die Notlage zwingt dazu, mit alten Traditionen zu brechen. Die Regeln zum Eintritt in die Armee werden massiv gelockert. Sogar Heranwachsende - fast noch Kinder - können sich nun zum Dienst bei der Legion melden. Sklaven wird die Freiheit versprochen, wenn sie für das Land in den Kampf ziehen. Kriminelle und Schuldner bekommen Straffreiheit zugesichert. Die Kriegssteuer wird verdoppelt. Gemeinsam mit seinen verbliebenen Verbündeten könnte es Rom gelingen, das mächtigste Aufgebot der Welt zu schaffen.



Scipio entwickelt einen Plan, Hannibal zum Rückzug zu bewegen. Zunächst fällt er in Spanien ein, vernichtet die wichtigen Stützpunkte seines Rivalen. Als die Römer beginnen, ihre Position auch im eigenen Land wieder zu festigen, sieht Hannibal sich zum raschen Handeln gezwungen. Vier Jahre nach Cannae steht er vor den Toren Roms. Von diesem Augenblick hat er ein Leben lang geträumt. Die Machtzentrale seines Alptraums aus Kindertagen ist zum Greifen nah. Doch die Reaktion auf sein Erscheinen in der Festungsstadt fällt ernüchternd aus: Man nimmt den Belagerer zur Kenntnis, kümmert sich aber nicht weiter um ihn. Eine Demütigung für Hannibal.

Frustiert harrt Hannibal aus. In Italien bisher noch ungeschlagen, versucht er, weitere Volksstämme für seinen Kampf gegen das Reich zu gewinnen, Schlüsselstellungen im Land zu erobern.

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