Künstler und Mäzene

Blühende Kultur

Wohlhabende Bürger waren die Auftraggeber von Künstlern. Es gehörte zum guten Ton, die Künste zu fördern - und die griechische Kultur blühte dank dieses Mäzenatentums.

Bis heute setzt die Kunst des antiken Athen Menschen in Brot und Arbeit. Nachbildungen griechischer Skulpturen und Gerätschaften finden auch heute noch in aller Welt ihre Käufer.

Verlorene Kunstwerke

In einer Athener Werkstatt wird die Kunst des Bronzegusses bewahrt. Sie gehört zu den frühesten technischen Verfahren des Menschen und ist seit über 4000 Jahren bekannt. Die meisten der antiken Kunstwerke aus Bronze existieren längst nicht mehr. Sie wurden schon im Altertum wieder eingeschmolzen. Selbst viele Marmorstatuen hat man zu Kalk gebrannt. Verloren gegangen sind auch Stoffe, und die meisten Gegenstände aus Holz und Leder haben die Jahrhunderte nicht überdauert.

Im Wohnviertel um die Agora wurde mit viel geringerem Aufwand gebaut. Die Häuser waren klein und eng. Obwohl die Bewohner nicht zu den Reichen Athens gehörten, entdeckten die Archäologen im Schutt Scherben kunstvoll bemalter Schalen und Gefäße. Wieder zusammengesetzt, liefern sie ein eindrucksvolles Bild griechischen Lebens.




Reichtum und Einfluss

In der Athener Demokratie besaß jeder Bürger die gleichen Rechte. Doch viele der entmachteten, alten Adelsfamilien behielten ihren Reichtum und damit Einfluss - auch in der Demokratie. Sie waren die wichtigsten Auftraggeber der Künstler in Athen. Manche Vasenmaler waren berühmt weit über Athen hinaus, und ihre Werke wurden hoch gehandelt.


Das Geheimnis ist die Farbe. Gemalt wird mit flüssigem Ton auf das noch ungebrannte Gefäß. Erst durch das Brennen im Ofen erhalten die Vasen ihr charakteristisches Aussehen. Doch den Maler beschäftigen bei seiner Arbeit nicht allein künstlerische oder technische Fragen.

Ausufernde Feste

Berühmt waren die Symposien, die Trinkgelage der feinen Gesellschaft. Begleitet von Musik und Tänzen feierten die reichen Athener ihre ausufernden Feste. Die Gäste pflegten die Kunst des Erzählens mit anekdotenreichen Geschichten. Trinkspiele und Rätsel erfreuten die Männer und ihre Hetären. Im Laufe des Festes offenbarten die Trinkgefäße ihr Geheimnis.

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