Literatur und Links

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Alexander von Humboldt

Von Otto Krätz
Gebundene Sonderausgabe, 214 Seiten, 19,95 Euro
Callwey Verlag München (2000)


Als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts ist Alexander von Humboldt als Wissenschaftler und Entdecker bekannt. Nachdem er in jungen Jahren in Frankfurt an der Oder, Göttingen und in Freiberg ausgebildet wird, reist er nach Lateinamerika und erforscht dort die Natur, die Völker, Sprachen. Er macht kartographische Studien, die auf astronomische Messungen basieren, legt Mineral- und Gesteinssammlungen an und studiert die Fauna und Flora. Die spannend geschriebene Biographie des Naturwissenschaftlers, Historikers, Archäologen und Abenteurers Humboldt ist in einem schönen Bildband erschienen. Genauso, wie Humboldt immer versucht hat, die Welt als Ganzes zu verstehen, will dieses Werk sein Leben umfangreich wiedergeben.


Kilimanjaro-Lesebuch

Von Reinhard Dippelreither
Kartonierte und broschierte Ausgabe, 122 Seiten, 7,90 Euro
Stein Verlag (2002)


In diesem Lesebuch von Reinhard Dippelreither wird man nicht nur über die Schönheit des höchsten Berges Afrikas informiert, sondern bekommt auch Hintergrundinformationen: Geschichten, Kurioses, Bergsteiger-Informationen, Legenden und eigene Erlebnisse mit dem Berg und seinen Menschen werden geschildert. Ein gutes und preisgünstiges Outdoor-Handbuch als Einführung in die Thematik.


Eine Kopfjagd. Deutsche in Ostafrika. Spuren kolonialer Herrschaft

Von Martin Baer und Olaf Schröter
Kartonierte und broschierte Ausgabe, 220 Seiten, 20,50 Euro
Links Verlag (2001)


In Ostafrika, dem heutigen Tansania, töteten und enthäupteten die deutschen Kolonialherren den Aufständischen Mkwawa, um den Kopf als Trophäe nach Deutschland zu schicken. Der Kopf des toten Häuptlinks beschäftigte weit über das Ende des deutschen Kolonialreiches hinaus europäische und afrikanische Regierungen. Erst 1954 wurde der Schädel von Bremen nach Tansania zurück gebracht. Vor dem Hintergrund dieser Kopfjagd erzählen Martin Baer und Olaf Schröter die Geschichte der ehemaligen deutschen Kolonie in Ostafrika.


Die weiße MassaiVon Corinne Hofmann
Gebundene Ausgabe, 462 Seiten, 9,90 Euro
Droemersche Verlagsanstalt (2000)


Am Fuße des Kilimandscharos verläuft auch die Grenze zum Nachbarland Kenia. Die Autorin beschreibt, wie sie vier Jahre im kenianischen Busch verbrachte. Die erfolgreiche Schweizer Geschäftsfrau verliebt sich auf einer Fernreise in Kenia in den Nomaden Lketinga und entschließt, bei ihm zu leben. Trotz der kulturellen Unterschiede heiratet sie ihn. Schon nach kurzer Zeit wird die gemeinsame Tochter Napirai geboren, die das Glück der beiden zu krönen scheint. Doch so einfach ist die Kommunikation zwischen zwei völlig verschiedenen Lebenswelten nicht und so verlässt sie nach vier Jahren ihren geliebten Massai. Ein realistischer, glaubhafter und anschaulicher Erlebnisbericht, der die traumhafte Geschichte Corinnes entromantisiert. Kein Werk mit hohen literarischen Ansprüchen, aber eine berührende Geschichte.

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