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Johann Gustav Droysen

Geschichte des Hellenismus

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1998
3 Bände, 1473 Seiten
49,90 Euro


Droysen, der mit seinem Werk "Alexander der Große" einer der bedeutendsten Historiker des 19. Jahrhunderts wurde, hat sich nicht nur mit dem großen Eroberer befasst, sondern auch mit der Epoche nach dessen Tod, die wir heute "Hellenismus" nennen - den Begriff prägte Droysen. Diese schöne Kassette enthält die "Alexander"-Biografie sowie die aufschlussreichen Bände "Geschichte der Diadochen" und "Geschichte der Epigonen".

Aus heutiger Sicht ist natürlich einiges veraltet und unvollständig, dennoch zeichnen Droysens drei Bände ein umfassendes Bild der politischen Ereignisgeschichte von Alexander bis zur römischen Eroberung.


"Geschichte Alexanders des Großen", "Geschichte der Diadochen" und "Geschichte der Epigonen" in einer Kassette: ein Meilenstein der Geschichtsschreibung.

Heinz Heinen

Geschichte des Hellenismus

Verlag C. H. Beck München 2003
128 Seiten
7,90 Euro


Die Eroberung des Perserreichs durch Alexander bedeutete das Ende einer großen Epoche, aber auch den Beginn einer neuen: der hellenischen. Der vielfältigen hellenistischen Staatenwelt, die sich nach Alexanders Tod bildete und am Ende unter die Vorherrschaft Roms geriet, widmet sich dieser Band: Er beschreibt in konzentrierter Form die politische Geschichte der Epoche von 336 bis 30 vor Christus, von Alexander bis zum Tode Kleopatras. Dabei werden nach einem historischen Abriss die wichtigsten Diadochendynastien jeweils einzeln porträtiert, nicht nur im Hinblick auf ihre politische Entwicklung, sondern auch auf ihre gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Eigenheiten.

Nüchtern-präzise Einführung in die rund 300 Jahre währende "multikulturelle" Epoche des Hellenismus von Alexander bis Kleopatra.

Manfred Clauss

Alexandria

Eine antike Weltstadt
Klett-Cotta Verlag, Stuttgart
2. Auflage 2004, 368 Seiten
27,50 Euro


Rund 70 Städte hat der Makedonier Alexander der Große während seiner Eroberungszüge gegründet - die Stadt am Nildelta, die seinen Namen trägt, ist sicher die bedeutendste. Dieses Buch lässt die wechselvolle Geschichte Alexandrias von der Gründung über die Regierung Kleopatras und das große Erdbeben von 365 bis hin zur islamischen Eroberung nach fast einem Jahrtausend lebendig werden und schildert dabei auch plastisch all die prachtvollen Bauwerke wie die gigantische Bibliothek oder den Leuchtturm am Hafen, eines der sieben Weltwunder. Viel Raum ist dabei den verschiedenen Bevölkerungsgruppen eingeräumt, die in Alexandria nach- oder nebeneinander lebten - Stadtgeschichte als Weltgeschichte en miniature.

Vorbildliche Geschichtsstunde: hervorragend lesbare und äußerst lesenswerte Geschichte einer der bedeutendsten Metropolen aller Zeiten.

Gisbert Haefs

Alexander Der Roman der Einigung Griechenlands
Heyne Verlag, München 2. Auflage 2004
637 Seiten
8,95 Euro


Gisbert Haefs, nicht nur erfolgreicher Krimi-Autor, sondern auch Verfasser opulenter historischer Romane wie "Hannibal", "Troja", "Roma" und "Das Schwert von Karthago", ist vielfach gerühmt worden für seine Fähigkeit, die oftmals verklärte Antike zu entmythisieren, ihr ein glaubwürdiges Antlitz zu verschaffen, ihren Alltag begreifbar zu machen. In diesem ersten Teil seiner Alexander-Romanbiografie ("Alexander in Asien. Der Roman der Eroberung eines Weltreichs" schließt sich an) schildert er äußerst lebendig, respektlos und komisch, dabei aber nie die historischen Fakten beugend, die frühen Jahre Alexanders, noch bevor er aufbrach, der größte Feldherr aller Zeiten zu werden. Packend!

Hervorragend recherchierte Romanbiografie, die nicht nur das historische Geschehen nacherzählt, sondern vor allem die Frage stellt: Was für ein Mensch war Alexander?

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