Literatur und Links

Mehr über Olympia in der Antike

Rosemarie Günther

Olympia - Kult und Spiele in der Antike

Primus Verlag Darmstadt 2004
175 Seiten, 30 Schwarzweiß-Abbildungen, 1 Lageplan, gebunden
19,90 Euro


Das charmante Bändchen erfüllt so manchem Antike-Freund einen lange gehegten Wunsch: mit Pausanias, dem "Baedeker des Altertums", die heilige Stätte der Hellenen zu durchstreifen. Gut lesbar bearbeitete Übersetzungen ausgewählter Originaltexte und die informativen Ergänzungen der Autorin verschmelzen zu einem besonderen Stück Reiseliteratur. Neben den wichtigsten Ruinen erwachen auch die Spiele selbst sowie die Zeremonien der Frauen vor dem geistigen Auge des Lesers zu neuem Leben. Eine gelungene Alternative zu anderen Publikationen zum Thema "antikes Olympia".

Heinz Schöbel

Olympia und seine Spiele

Econ Ullstein List Verlag Gmbh & Co.KG, Sportverlag
Berlin 2000
175 Seiten, 99 Bildtafeln, 2 Karten, Leinen
4,29 Euro


Obschon fast 40 Jahre alt, vermag das einstige Standardwerk immer noch ein lebendiges Bild der antiken Spiele zu vermitteln. Ein sehr umfangreiches Glossar erleichtert dem Laien das Verständnis. Der Autor Dr. Heinz Schöbel (1913 bis 1980) war Präsident des NOK der DDR und seit 1966 Mitglied des IOC. Das informative Vorwort von Prof. Manfred Lämmer (Deutsche Sporthochschule Köln) hilft dem Leser, den gut lesbaren Text zeitgeschichtlich einzuordnen.

Michael Siebler

Olympia - Ort der Spiele, Ort der Götter

Klett-Cotta Stuttgart 2004
266 Seiten, 62 Schwarzweiß-Abbildungen, 1 Lageplan, gebunden
25 Euro


Der promovierte Archäologe Michael Siebler, selbst einige Zeit an den Grabungen in Olympia beteiligt, gibt best informiert einen Einblick in die spannende Geschichte der Ausgrabungen in Olympia - eine seltene, aber höchst interessante Facette des derzeitigen Literaturangebotes. Der Leser erfährt eine Menge über die Leistungen der deutschen Archäologen des 19. Jahrhunderts und die vorausgegangenen politischen Querelen um die notwendigen Genehmigungen. Die gut recherchierten Schilderungen der antiken Spiele und ein Ausblick auf weitere archäologische und denkmalschützerische Maßnahmen runden das Buch zu einer gelungenen Gesamtdarstellung ab.

Ulrich Sinn

Das antike Olympia - Götter, Spiel und Kunst

C.H.Beck'sche Verlagsbuchhandlung München 2004
276 Seiten, Leinen
Preis: 29,90 Euro


Mit diesem reich illustrierten, höchst informativen Buch ist dem bekannten Autor ein Standardwerk gelungen. Der Leser erfährt nicht nur das Wichtigste über die antike Sportveranstaltung, sondern eine Menge über das, was Olympia für die alten Griechen auch war: religiöses Zentrum, Ort der Kunst, Politikum. Dabei kann jedermann Einblicke in die Welt der Götter und der sterblichen Hellenen gewinnen - quasi nebenbei.

Ulrich Sinn

Olympia - Kult, Sport und Fest in der Antike

C.H.Beck'sche Verlagsbuchhandlung München, 2. überarbeitete Aufl. 2002
126 Seiten, 10 Schwarzweiß-Abbildungen, Paperback
Preis: 7,90 EURO
ISBN 3-406-40339-5


Kurze, griffige Darstellung der Entstehungsgeschichte Olympias als Heiligtum und Sportstätte von Ulrich Sinn, einem der profiliertesten Olympia-Kenner. Der Archäologe ist seit 1985 mit einem Forschungsprojekt des Deutschen Archäologischen Institutes vor Ort vertreten.

Judith Swaddling

Die Olympischen Spiele der Antike

Philipp Reclam jun. GmbH & Co. Stuttgart 2004
200 Seiten, 97 Schwarzweiß-Abbildungen, Paperback
Preis: 5,00 Euro


Alles, was der interessierte Laie über die antiken Olympischen Spiele wissen muss, steht in dieser deutschen Erstausgabe der 1999 erschienenen englischen Original-Auflage. Auch die verschiedenen Versuche, die Spiele wieder zu beleben, sind bis hin zu Baron de Coubertin ausreichend berücksichtigt. In der Übersetzung flüssig geschrieben, punktgenau illustriert und im Preis-Leistungs-Verhältnis nicht zu toppen.

Karl-Wilhelm Weeber

Die unheiligen Spiele - Das antike Olympia zwischen Legende und Wirklichkeit

Artemis & Winkler Zürich und München 2000
220 Seiten, 18 Schwarzweiß-Abbildungen, Taschenbuch
Preis: 9,95 Euro


Der provokante Titel hält, was er verspricht. Der Leser erfährt alles Wichtige über die Olympischen Spiele der Antike und wird bei jeder Gelegenheit darauf hingewiesen, dass die Verquickung von edlem Sport und schnödem Mammon keine Erfindung der Neuzeit ist. Wenngleich diesen Aspekt auch andere aktuelle Bücher erwähnen, geistert doch das Bild der hehren Hellenen-Kämpfer immer noch durch die Köpfe. So gesehen hat die Neuauflage des bereits 1991 erschienenen Buches an Aktualität nichts eingebüßt.


Zeitschriften:


Abenteuer Archäologie Heft 3/2004 Schwerpunkt-Thema: Olympia - Spiele für die Götter



Namhafte Autoren (Angelika Franz, Michael Siebler, Ulrich Sinn und Jörg Weck) geben einen guten Überblick über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der antiken Stätte. Dabei werden Themen wie Missinterpretationen im Dritten Reich (Stichwort Leni Riefenstahl) oder Gefährdung der Ruinen (Stichwort behördliches u.a. Kompetenzgerangel in Griechenland) nicht ausgespart. Das durchgehend gut bebilderte Heft ist ab 8. August 2004 im Handel erhältlich.


GEO Epoche Nr.13, 2004 Das antike Griechenland

178 Seiten, durchgehend illustriert
Preis: 8,00 Euro


In bewährter GEO-Manier informiert das Heft über die Welt der Hellenen im Allgemeinen. Ein Kapitel über das antike Olympia gibt flott und knapp Auskunft über das Sportspektakel und seine Begleiterscheinungen. Exzellente Bilder.


G/SPEZIAL "Olympia" Das Sonderheft Nr.3 von G/Geschichte

67 Seiten, durchgehend bebildert, 1 großes Faltposter
Preis: 5,50 EURO


Das Heft behandelt in knapper, aber informativer Form die wichtigsten Aspekte der antiken und modernen Spiele. Ein großes Wendeposter zeigt eine Rekonstruktion der antiken Stätte und zwei Zeitleisten der Sommer- und Winterspiele von 1896 bzw. 1924 bis 2004 bzw. 2002.

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