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Buchtipps und weitere Informationen aus dem World Wide Web

Ina Schabert ( Hersg.)
Shakespeare-Handbuch
Die Zeit - Der Mensch - Das Werk - Die Nachwelt
Alfred Kröner Verlag 5. durchgesehene und ergänzte Ausgabe, Stuttgart 2009

Ein handliches und umfassendes Standardwerk zur Shakespeare-Forschung in Deutschland. Die Herausgeberin der aktuellen Auflage ist Professorin für englische Literaturwissenschaft an der Universität München und war von 2000 bis 2006 auch Herausgeberin des Jahrbuchs der Deutschen Shakespeare Gesellschaft in Weimar. Übersichtlich gegliedert, mit umfangreichen Literaturangaben und Anhang - einschließlich einem Überblick über die wichtigsten Textausgaben der Werke Shakespeares - ist das knapp unter 1000 Seilen starke Buch ein Highlight deutscher Wissenschaftsliteratur. Die kleine Schrift trübt allerdings die Lesefreude.

William Shakespeare
Gesamtausgabe
Neuübersetzung von Frank Günther
39.Bände, ars vivendi Verlag, Cadolzburg, 2000 folgende

Aktuelle zweisprachige Werkausgabe - englisch und deutsch - mit Anmerkungen und Berichten aus der Übersetzerwerkstatt Frank Günthers. Mit Literatur-, Musik- und Filmhinweisen, ergänzt durch wissenschaftlichen Hintergrundartikel. Der Autor des ehrgeizigen Projektes ist ein ausgewiesener Theaterfachmann. Seine Neuübertra-gung ist die erste zeitgenössische Übersetzung, die in der Beliebtheitsskala der Inszenierungen auf deutschen Bühnen gleichauf mit der berühmten Übersetzung von Schlegel/ Tieck liegt. Das Gesamtprojekt soll im Jahr 2015 abgeschlossen sein.

William Shakespeare
Einzelausgaben der Theaterstücke in Reclams Universal-Bibliothek
Philipp Reclam jun. ; Stuttgart unterschiedl. Erscheinungsjahre

Von allen Werkausgaben sei diese hervorgehoben. Zum Einen, weil wohl jeder Schüler die preisgünstigen, kleinen gelben Broschüren in Erinnerung hat, zum Ande-ren wegen der pfiffigen Verlagsidee, farblich unterschiedliche Textreihen aufzulegen: Gelb, die deutschsprachigen Ausgaben - meist auf Basis der Übertragung von Schlegel/ Tieck, Rot: die englischen Ausgaben mit Vokabelangaben und Kommentaren. In Blau gehalten sind Lektüreschlüssel zu den einzelnen Stücken, die sich an Schüler richten. Und die grüne Reihe bietet Texterläuterungen, Quellen und Interpretationshilfen für Studenten. So macht der Verlag seinem Anspruch eine Universal-Bibliothek zu bieten, alle Ehre.

Alan Posener
William Shakespeare
rowohlt monographien, Nr.50641. 2.Auflage, Reinbek bei Hamburg, 2007

Die schmalen Taschenbücher aus dem Rowohltverlag gehören zu den bewährten Größen der unterhaltenden Fachliteratur. Der Autor des ist Fachjournalist. So liest sich die Biographie gut ohne Abstriche bei der Verlässlichkeit der Informationen. Im Dschungel der Legenden stellt er die Frage nach dem Menschen Shakespeare und sucht nach Erklärungen, warum jede Generation den Dichter William Shakespeare als ihren Zeitgenossen neu entdecken kann.

Hans-Dieter Gelfert
Shakespeare
Beck Wissen, Verlag C.H. Beck, München 2000

Einen anderen Zugang wählt Hans-Dieter Geifert: Der Anglistikprofessor aus Berlin ordnet die Grundthemen der Werke Shakespeares dem Zeitgefühl des elisabethanischen Weltbildes zu, das an der Schwelle zur Neu-zeit steht.

Francois Laroque
Shakespeare
Abenteuer Geschichte Bd. 41
Buchverlag Otto Maier, Ravensburg 1994

Leider nur antiquarisch erhältlich ist das für Jugendliche besonders geeignete Taschenbuch von Francois Laroque. Reich bebildert gibt das handliche Büchlein Einblick in die Glaubenswelt und das Alltagsleben der Menschen in England zur Zeit Shakespeares.

Bastian Conrad
Christopher Marlowe
Buch& Media GmbH, München, voraussichtlich Mai 2011

Der Professor für klinische Neurophysiologie, der auch in der Terra X Dokumentation: "Das Shakespeare Rätsel" zu Wort kommt, greift eine Debatte auf, die bald nach Shakespeares Tod begann und bis heute immer wieder neue Nahrung erhält. Durch eine Vielzahl neuer und alter Argumente und Quellenverweise gelangt er zur Ansicht, das nicht William Shakespeare, aus Stratford, sondern der vorgeblich ermordete Dichter Christopher Marlowe Verfasser der Werke gewesen sein muss, die William Shakespeare zugeschrieben werden. Ein engagierter Beitrag zur Urheberschaftsde-batte, der jedoch den Beweis schuldig bleiben muss und das Shakespeare Rätsel ungelöst lässt.

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