Literatur und Links

Wissens- und Lesenswertes von und über Alexander von Humboldt

Otto Krätz

Alexander von Humboldt

Wissenschaftler, Weltbürger, Revolutionär
Gebundene Ausgabe, 214 Seiten
Callwey Verlag, München 2000
ISBN: 3-7667-1447-3


Humboldts erste große Reise führte den Pionier von 1799 bis 1804 in den südamerikanischen Urwald, über Kuba und Lima bis nach Mexiko - einmal quer durch die spanischen Kolonien Mittel- und Südamerikas. Er selbst dokumentierte in einem 30-bändigen Reisebericht die Ergebnisse seiner abenteuerlich betriebenen Forschungen.
Das vorliegende Buch von Otto Krätz ist nicht nur außergewöhnlich schön ausgestattet, es wartet zudem mit zahlreichen, liebevoll zusammengetragenen Informationen auf.
Fazit: Ein Lesegenuss für Humboldt-Interessierte.

Hans-Christian Huf

GigantenGroße Wegbereiter der Moderne
Gebundene Ausgabe, 350 Seiten
List Verlag Berlin, 2007
ISBN: 3-471-79544-8


Berühmte Gestalten der europäischen Geistesgeschichte, die längst zu Denkmälern erstarrt sind, bekommen in dem Buch "Giganten" wieder ein lebendiges Gesicht. Das Buch zeichnet ihre Lebensgeschichten nach und zeigt, dass diese Geistesgrößen nicht nur epochale Leistungen vollbrachten, sondern neben dem Triumph auch die Niederlage kannten, unter Selbstzweifeln litten und menschliche Schwächen hatten.

Oliver Lubrich, Ottmar Ette

Alexander von Humboldt

Über einen Versuch, den Gipfel des Chimborazo zu ersteigen
Gebundene Ausgabe, 195 Seiten
Eichborn Verlag Berlin, 2006
ISBN: 3-8218-0767-9


Zwei besondere Leitmotive von Alexander von Humboldt waren das Reisen und die Berge. Beides verband er im Juni 1802, als er sich aufmachte, den Chimborazo zu besteigen. Der Versuch scheiterte unterhalb des Gipfels. Trotz Unmengen von Aufzeichnungen aus diesen Tagen erschien erst 35 Jahre später ein erster Aufsatz, in welchem Humboldt den Aufstieg schilderte.
Das Buch enthält neben diesem Aufsatz Humboldts vollständige Tagebuchaufzeichnungen aus dieser Zeit sowie eine ausführliche Betrachtung von Oliver Lubrich und Ottmar Ette über das fast schon mystische Verhältnis zwischen dem Forscher und seinen "Schicksalsberg".

Daniel Kehlmann

Die Vermessung der Welt Gebundene Ausgabe, 303 Seiten
Rowohlt Verlag Hamburg, 2007
ISBN: 9783498035280


In seinem Roman "Die Vermessung der Welt" lässt Daniel Kehlmann die beiden so unterschiedlichen Charaktere Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß aufeinander treffen. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar, so schildert der Autor die beiden Genies, lässt sie ihr Leben Revue passieren und vermischt dabei geschickt Fakten und Fiktionen. Dabei gelingt es Kehlmann auf amüsante Weise, ein schwieriges wissenschaftliches Thema verständlich und unterhaltsam aufzubereiten.

Alexander von Humboldt

Reise in die Äquinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents

Zwei gebundene Ausgaben im Schuber, 2400 Seiten
Insel Verlag Frankfurt, 1991
ISBN: 3-458-16947-4


Nach fünf Jahren Aufenthalt in den Tropen der neuen Welt kehrte Humboldt 1804 mit einer Fülle von Ergebnissen, Entdeckungen und Erfahrungen nach Europa zurück. Im Laufe der Zeit wertete der Forscher seine gesammelten Informationen aus und veröffentlichte eines der größten Reisewerke der Geschichte.

Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldts Amerikanische ReiseGebundene Ausgabe, 368 Seiten
Thienemann Verlag Stuttgart, 1985
ISBN: 3-52260-540-3


Nach jahrelanger Vorbereitung bereiste Humboldt Süd- und Mittelamerika und die Vereinigten Staaten. Viele seiner Forschungsergebnisse haben Eingang in die Geografie gefunden, sein Reisewerk gab aber auch politische Impulse. Diese maßgebende Forschungsreise der Neuzeit wird hier auf hervorragende Weise dargestellt.

Adolf Meyer-Abich

Alexander von HumboldtMit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten.
Taschenbuchausgabe, 187 Seiten
Rowohlt Taschenbuch, 2004
ISBN: 3499501317


Wer Alexander von Humboldts Wesen und Wirken nicht nur verstehen, sondern auch richtig würdigen will, darf sich nicht auf das beschränken, was uns die deutsche Geistesgeschichte davon erzählt; er muss viel mehr den Spuren Humboldts in Amerika nachgehen. Denn von allen Deutschen, die in Amerika für Amerika gewirkt haben, ist Humboldt mit weitem Abstand der bedeutendste gewesen.

Ottmar Ette

Weltbewußtsein

Gebundene Ausgabe, 243 Seiten
Velbrück Verlag, 2002
ISBN: 3-93473-048-5


Mit Alexander von Humboldt hat an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert eine Entprovinzialisierung des deutschen Denkens aus der Erfahrung außereuropäischer Wirklichkeiten stattgefunden. Im Kern des Humboldtschen Weltbewusstseins stand nicht der Wohlstand Europas oder des je eigenen Vaterlands, sondern die des gesamten Planeten. Eine neue Welt-Ordnung, ein neuer Kosmos, war für Humboldt ohne ein Zusammenwirken verschiedenster Faktoren, ohne ein Ineinandergreifen verschiedener Kulturen, ohne eine Einbindung des Menschen in die Kräfte der Natur nicht vorstellbar.

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