Literatur und Links

Buchtipps und weitere Informationen aus dem World Wide Web

Buchcover Leonardo (Schirmer Verlag)
Buchcover Leonardo (Schirmer Verlag) Quelle: Schirmer Verlag

Pietro C. Marani

Leonardo

Schirmer/Mosel, München 2005


Das Buch von Pietro Marani ist die ideale Lektüre für Einsteiger. Der Autor gilt als ausgewiesener Leonardo-Experte. Sehr anschaulich beschreibt Marani nicht nur den Werdegang des Künstlers sondern entwirft zugleich auch ein Sittengemälde der Zeit. Einziges Manko: die relativ kleine Schriftgröße im Allgemeinen und bei den Anmerkungen im Besonderen.

Buchcover Leonardo - Eine Biographie (S.Fischer Verlag)
Buchcover Leonardo - Eine Biographie (S.Fischer Verlag) Quelle: S.Fischer Verlag

Charles Nicholl

Leonardo da Vinci - eine BiographieS.Fischer Verlag, 2006


"Wie könnte man dieses Herz mit Worten beschreiben, ohne ein ganzes Buch zufüllen." Mit diesem Zitat von Leonardo da Vinci beginnt Charles Nicholl seine Biographie über den wohl größten Maler, Erfinder, Anatom, Musiker und Philosoph, der je lebte. So viel man heute über das Werk des Genies kennt, so wenig weiß man allerdings über Leonardo da Vinci selbst. Unter Einbeziehung unzähliger zeitgenössischer Quellen und Selbstzeugnisse unternimmt Charles Nicholl den Versuch, neben dem Künstler auch den Menschen Leonardo zu portraitieren. Die 752 Seiten des Buches, sprechen für sich.

Buchcover Das Leben des Leonardo da Vinci (Verlag Klaus Wagenbach)
Buchcover Das Leben des Leonardo da Vinci (Verlag Klaus Wagenbach) Quelle: Verlag Klaus Wagenbach

Giorgio Vasari

Das Leben des Leonardo da Vinci

Neu übersetzt von Victoria Lorini
Herausgegeben, kommentiert und eingeleitet von Sabine Feser
Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2006


Giorgio Vasari, selbst Architekt und Hofmaler in der Familie der Medici in Florenz, verfasste eine der frühesten Biographien Leonardo da Vincis. Sie war Teil seines im Jahre 1550 erstmals erschienenen Werk über die berühmtesten italienischen Maler, Bildhauer und Architekten der Renaissance. Vasari betont die Stellung Leonardos als Hofkünstler, vielleicht auch, weil er selbst eine ähnliche Stellung inne hatte. Der Autor kannte Leonardo selbst zwar nicht, aber er konnte sich auf Beschreibungen von Francesco Melzi, einem Schüler und Erben des Künstlers beziehen, bei dem er auch Einsicht in die - damals wohl noch - 13.000 Seiten unfassenden handschriftlichen Aufzeichnungen Leonardos nehmen konnte. Darüber hinaus standen ihm verschiedene zeitgenössische Beschreibungen Leonardos zur Verfügung.

Die Biographie ist eine Hommage an den Künstler, die sein Werden und Schaffen von seiner Jugend bis zu seinem Tod beschreibt. Vasari zeichnet dabei das Bild eines genialen aber zugleich sehr "wechselhaft und unbeständigen" Menschen. Eine kurzweilige Lektüre aus dem 16.Jahrhundert. Die vorliegende Ausgabe ist zudem mit einem ausführlichen Fußnotenapparat versehen, der dem interessierten Leser umfassende Zusatzinformationen bietet.

Buchcover Leonardo da Vinci - Eine Biographie in Zeugnissen (Schirmer Verlag)
Buchcover Leonardo da Vinci - Eine Biographie in Zeugnissen (Schirmer Verlag) Quelle: Schirmer Verlag

Marianne Schneider

Leonardo da VinciEine Biographie in Zeugnissen, Selbstzeugnissen, Dokumenten und Bildern
Schirmer/Mosel, München 2002


Marianne Schneider hat in ihrem Buch unzählige Dokumente über Leben und Werk des großen Künstlers zusammen getragen. Von der Eintragung des Großvaters anlässlich der Geburt Leonardos, über die Biographie Giorgio Vasaris und unzählige Zitate aus den Notizbüchern Leonardos selbst, bis hin zu dem Brief seines Schülers Francesco Melzi, der Leonardos Brüdern den Tod des Meisters mitteilt. Zahlreiche Schwarzweißbilder und Zeichnungen sowie Farbtafeln sämtlicher ihm zugewiesener Gemälde geben darüber hinaus Einblicke in das Werk Leonardos.

Buchcover Michelangelo Buonarroti und Leonardo Da Vinci (Wallstein Verlag)
Buchcover Michelangelo Buonarroti und Leonardo Da Vinci (Wallstein Verlag) Quelle: Wallstein Verlag

Franz-Joachim Verspohl

Michelangelo Buonarroti und Leonardo da Vinci

Republikanischer Alltag und Künstlerkonkurrenz in Florenz zwischen 1501 und 1505
Wallstein Verlag, 2007


Florenz im Jahre 1501. Der berühmte Meister Leonardo da Vinci ist gerade nach einem langen Aufenthalt in Mailand zurückgekehrt, als sich auch der damals gerade 25-jährige Michelangelo Buonarroti nach einem Zwischenspiel in Rom wieder in Florenz niederlässt. Fünf Jahre werden die beiden Künstler gemeinsam in der Metropole verbringen. Jahre, in denen sie oft zu Konkurrenten werden. Anhand ihrer damals entstandenen Werke sowie Zitaten aus den Aufzeichnungen der Künstler selbst und von Zeitzeugen, dokumentiert der Kunsthistoriker Franz-Joachim Verspohl den Disput zwischen den beiden Ausnahmekünstlern, welche Kunstform vollkommener sei: die Malerei oder das Bildhauerhandwerk. Mit einer Chronologie der wichtigsten historisch gesicherten Daten beider Künstler.

Buchcover Mörder, Maler und Mäzene (Beck)
Buchcover Mörder, Maler und Mäzene (Beck) Quelle: Beck

Bernd Roeck

Mörder, Maler und MäzenePiero della Francescas "Geißelung"
Eine kunsthistorische Kriminalgeschichte
Beck, 2007


Der Maler Piero della Francesca war ein früher Zeitgenosse Leonardo da Vincis. Er gilt als Vorreiter der perspektivischen Darstellung, die er mit Hilfe der Mathematik perfektionierte. Der Geschichtsprofessor Bernd Roeck begibt sich in seinem Buch auf eine faszinierende Spurensuche. Ausgangspunkt ist die Hypothese, dass Piero della Francesca in seinem berühmten Bild "Geißelung", einen der mächtigsten Herrscher seiner Zeit versteckt des Mordes anklagt. Roeck taucht tief ein in die kunstsinnige Welt der Renaissance, in der an jeder Ecke eine Intrige lauert. Nach der Lektüre betrachtet man alle Bilder, die in dieser Zeitperiode entstanden mit ganz anderen Augen und wünscht sich eine ähnliche Spurensuche in Leonardos Werk.

Buchcover Florenz 1900 (Beck)
Buchcover Florenz 1900 (Beck) Quelle: Beck

Bernd Roeck

Florenz 1900 - Die Suche nach Arkadien

Beck, 2003


Florenz war nicht nur in der Zeit der Renaissance der Treffpunkt für Künstler und Liebhaber der schönen Künste. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts hatte sich eine Clique ausländischer Connaisseurs dort niedergelassen, die sich auf die italienische Malerei der Renaissance spezialisiert hatte. Die Bücher von Bernard Berenson, Robert Davidsohn und Aby Warburg zählen noch heute zu den Klassikern der Kunstgeschichte. Eine aufschlussreiche Lektüre für Liebhaber der florentinischen Malerei.

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