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Darwin prägte das berühmte Prinzip des "Survival of the Fittest". Noch heute ist der Vater der Evolutionstheorie mit diesem geflügelten Satz in aller Munde. Folgende Werke widmen sich den unterschiedlichen Aspekten seines Schaffens:

Darwins wichtiges Werk "Über die Entstehung der Arten" Quelle: ,ZDF

Jürgen Neffe

Darwin - Das Abenteuer des Lebens

C. Bertelsmann Verlag, München 2008


In seinem gerade erst erschienenen Buch begibt sich der Autor Jürgen Neffe auf eine abenteuerliche Reise - nämlich auf die Charles Darwins. Er reist auf seinen Fersen rund um den Globus, überall dorthin wo der Verfasser der Evolutionstheorie Station machte. Auf unterhaltsame Weise erzählt er so die Geschichte dieses Mannes und mischt sie mit aktuellen Eindrücken seiner Zwischenstopps. Wo hinterließ Charles Darwin seine Spuren? Lassen Sie es sich von Neffe erzählen.


Die Film-Autorin Susanne Utzt empfiehlt folgende Bücher:

Adrian Desmond, James Moore und Janet Browne

Charles Darwin - kurz und bündig

Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2008


Wer sich nicht durch die dicken Standardbiographien zu Charles Darwin arbeiten und trotzdem nur das Beste will, nimmt dieses kleine Buch im Taschenformat zur Hand. Klar, prägnant und schön erzählt, legen die drei Nestoren der Darwin-Biografik hier eine Einführung zu Darwins Leben und Werk vor, die modern geschrieben, auf dem neuesten Forschungsstand und mit einem umfangreichen Register weiterführender Text- und Filmquellen versehen ist. Der ideale Einstieg für jeden, der Darwins Lebens- und Gedankenwelt kennenlernen will.

Charles Darwin

Die Fahrt der Beagle

Marebuchverlag, Hamburg 2006


Darwin hat gerade sein Theologieexamen bestanden, als er eingeladen wird, an einer Weltreise teilzunehmen. Fünf Jahre segelt er mit der Besatzung der "Beagle" um die Welt. Es ist eine Zeit, in der er sich nicht nur mit geologischen und biologischen Studien beschäftigt, sondern auch der Urbevölkerung Feuerlands begegnet, in Patagonien auf Fossilien stößt, fast Schiffbruch erleidet, auf Galapagos-Schildkröten reitet, Stierkämpfe besucht, Gürteltiere jagt, mit argentinischen Gauchos durch die Pampas zieht - und bei jeder Passage auf dem Meer heftig unter Seekrankheit leidet. Als der 27-Jährige nach England zurückkehrt, ist aus dem ziellosen, unsicheren jungen Theologiestudenten ein selbstbewusster Naturforscher geworden. "Die Reise mit der 'Beagle' war bei weitem das wichtigste Ereignis in meinem Leben und hat meine ganze Laufbahn bestimmt", schrieb Darwin am Ende seines Lebens. Wer Darwin verstehen und die Erlebnisse nachvollziehen will, die ihn später auf seine Evolutionstheorie brachten, sollte zuallererst diesen brillant geschriebenen Reisebericht lesen.

Julia Voss

Darwins Bilder

Ansichten der Evolutionstheorie 1837 bis 1874
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2007


Auf seiner Reise mit der 'Beagle' hatte Darwin Exemplare von insgesamt 1529 Spezies in Spiritus eingelegt, 3907 Häute, Knochen und andere Fundstücke etikettiert und zwölf Kataloge über die gesammelten Tiere und Pflanzen verfasst. Zurück in England, brauchte er viel Zeit, um seine Sammlungen auszuwerten und diese Erkenntnisse in seine Theorie der Evolution einzubauen. Julia Voss zeigt in ihrem Buch, wie wichtig Bilder für Darwins gedanklichen Weg zur Evolutionstheorie waren: von den ersten Zeichnungen der Galapagos-Finken, über seine Evolutionsdiagramme bis hin zu physiognomischen Studien von Affen und Menschen. Dieses sorgfältig illustrierte Taschenbuch veranschaulicht auf sehr gelungene Weise, wie sehr Darwin "mit dem Auge dachte" - und wie mühsam sein Weg zur Evolutionstheorie war.

Adrian Desmond, James Moore

Darwin

Rowohlt (rororo science), Reinbek bei Hamburg 1994

Derzeit leider vergriffen



Gleich nach seinem Erscheinen im Jahr 1991 wurde dieses 760-Seiten-Buch zum Klassiker unter den Darwin-Biographien. Jahrelang haben die beiden Autoren - der Anthropologe James Moore und der Biologe Adrian Desmond - die Werke und den Nachlass von Darwin und seiner Familie ausgewertet und durch andere zeitgenössische Quellen ergänzt. Mit der Akribie von Detektiven zeichnen sie Darwins Entwicklung vom naturbegeisterten, übermütigen Jungen bis zum weltberühmten, gesellschaftsscheuen großen alten Mann nach. Das Besondere dieses Buches ist, dass es Darwin nicht als isoliertes Genie, sondern als Menschen des viktorianischen Zeitalters mit all seinen politischen, philosophischen und gesellschaftlichen Facetten beschreibt. Bei der Lektüre wird der Leser zum intimen Kenner Englands im 19. Jahrhundert und wird - durchaus kritisch - mit dem "Vater der Evolution" bekannt gemacht, der dem Leser dadurch nur sympathischer wird.

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