Literatur und Links

Mehr über Komodo-Warane, Gir-Löwen, Braunbären und andere bedrohte Tierarten

Douglas Adams und Mark Carwardine

Die Letzten ihrer Art. Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde



Heyne, November 1992
Taschenbuch, 270 Seiten
ISBN-10: 3453061152


Carwardine ist ein begeisterter Zoologe, der auf seiner Reise um die Erde die letzten Vertreter aussterbender Tierarten erleben möchte. Douglas Adams ist sein ahnungsloser Begleiter, der mit viel Selbstironie die Widrigkeiten und Beschwerlichkeiten der Reise beschreibt. Seine Naivität und sein Blick für das Kuriose und Schräge der Tierwelt bringt dem Leser zoologisches Wissen auf ein leichte und ungemein amüsante Weise nahe - egal ob es um Komodo-Warane, gar nicht weiße "Weiße Nashörner" oder fette und flugunfähige Papageien in Neuseeland geht.
Bekannt wurde Douglas Adams übrigens durch die Science Fiction-Reihe "Per Anhalter durch die Galaxis".

David Quammen

Das Lächeln des Tigers. Von den letzten Menschenfressern der Welt

List Verlag, März 2006
Taschenbuch, 575 Seiten
ISBN-10: 3548605796


Einen ganz anderen Ansatz verfolgt der Wissenschaftsjournalist David Quammen mit seinem Buch über die bedrohte Tierwelt. Bei der Auswahl seiner Protagonisten legt er einen ganz besonderen Schwerpunkt: Er beschreibt die letzten großen, auch von den Menschen gefürchteten Jäger, den indischen Löwen, sibirischen Tiger, das Salzwasser-Krokodil und rumänische Bären. Ihm geht es dabei vor allem um die Beziehung der Menschen zu ihren natürlichen Widersachern und wie sich diese im Laufe der Geschichte verändert hat.

Josef H. Reichholf

Der Bär ist los. Ein kritischer Lagebericht zu den Überlebenschancen unserer Großtiere

Herbig Verlag, 2007
Gebundene Ausgabe, 213 Seiten
ISBN-10: 3776625104


Ausgehend von dem "Fall Bruno" schildert Professor Josef Reichholf kenntnisreich die Lebensweisen und die derzeitigen Überlebensaussichten von sogenannten Großtieren - v. a. von Bär, Wolf und Fuchs - in Deutschland. Seine Prognose fällt zwiespältig aus: Die wirtschaftlichen Interessen von Jägern und Landwirten verhindern laut Reichholf, dass sich die seltenen Tiere wieder ansiedeln. Er bemängelt, dass es in Deutschland kein professionelles Wildtiermanagement gibt und eine kompetente Instanz fehlt, die objektiv beurteilen kann, welche Gefahr die Raubtiere wirklich darstellen. Andererseits ist der Autor auch vorsichtig optimistisch, dass durch privates Engagement eine Lobby für die seltenen Tiere geschaffen wird, die die Politik letztendlich zum Handeln bewegen kann.

Jürgen Heup

Bär, Luchs und Wolf. Die Stille Rückkehr der wilden Tiere

Kosmos Verlag, 2007
Gebundene Ausgabe, 155 Seiten
ISBN-10: 3440110036


Anders als es der Titel "Bär, Luchs und Wolf" andeutet, widmet sich Jürgen Heup nicht nur diesen Raubtieren, sondern einer ganzen Reihe von "wilden" Tieren - vom Wisent über den Biber, den Wanderfalken bis zur Kegelrobbe und dem Steinbock. Für insgesamt 20 Tiere beschreibt der Autor deren Merkmale, Lebensräume und Feinde, aber auch, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit Tier und Mensch friedlich zusammen leben können. Alle wilden Tiere - so die These des Autors - könnten auch in städtischen Ballungsräume leben wenn man ihnen helfen oder sie zumindest lassen würde.

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