Literatur und Links

Buchtipps und weitere Informationen aus dem World Wide Web

Helga Lippert, Claudia Moroni

Terra X - Große Mythen Dtv, Januar 2008
Broschiert, 224 Seiten (ab 19. Dezember 2007 im Buchhandel)
ISBN: 9783423246477
15 Euro


Terra X, die seit 25 Jahren erfolgreiche Doku-Reihe des ZDF, beleuchtet versunkene Kulturen, Mythen und Legenden und geht auf der Basis investigativer Quellensuche, kriminalistischer Recherchen und archäologischer Forschung der Frage nach, auf welchen historischen Fakten die uralten Überlieferungen beruhen. Das Buch enthält Beiträge zu den Terra X-Dokumentationen der Jubiläumsstaffel 2007 / 08: "Der Nibelungen-Code", "Das Phantom von Uruk", "Im Bann des Priesterkönigs", "Der Riese Goliath", "Kleopatras schwarze Schwestern" und "Weihrauch für den Pharao".

Trude Dothan und Moshe Dothan

Die Philister

Zivilisation und Kultur eines Seevolkes
Diederichs, 1995
Gebundene Ausgabe, 280 Seiten
ISBN 3-424-01233-5

Derzeit nur antiquarisch erhältlich



Das Seevolk der Philister erlebte seine Blütezeit im zwölften Jahrhundert vor Christus, als es vom Meer aus die Küste des später nach ihm benannten Palästina eroberte und dort für die folgenden 600 Jahre siedelte. Über die Herkunft der Vorfahren des Riesen Goliath existieren diverse Thesen. Neue Forschungen können anhand von archäologischen Objekten belegen, dass die Invasoren aus dem ägäischen Raum ins östliche Mittelmeer vordrangen. Sie brachten eine hoch entwickelte Zivilisation mit und verfügten über fundiertes technisches und militärisches Knowhow. Dennoch bezeichnet die Bibel die Philister als die größten Feinde Israels. Der Zweikampf zwischen David und dem Riesen Goliath steht als Symbol für die Auseinandersetzung zwischen Ureinwohnern und Eindringlingen.

Joachim Bretschneider

Das Omen von Ugarit

In: Spektrum der Wissenschaft, Ausgabe Juli 2006
Seite 66 - 71
5 Euro

Das Heft ist nur noch antiquarisch oder online als PDF über den Verlag zu beziehen.



Am 21. Januar 1192 vor Christus verdunkelte eine totale Sonnenfinsternis den Himmel über der syrischen Handelsmetropole Ugarit. Was heute als touristisches Event gilt, löste bei den Einwohnern damals Angst und Panik aus. Die Menschen deuteten das Naturphänomen als schlechtes Omen. Tatsächlich zerstörten 1190 vor Christus Invasoren die blühende Stadt am Mittelmeer bis auf die Grundmauern. In dem pulsierenden Hafen liefen die Handelswege aus dem Orient und der Ägäis zusammen. Ihr Wissen über das Ende von Ugarit rekonstruierten Archäologen aus Keilschrifttafeln, die sie bei Ausgrabungen ans Licht holten.

Michael Wood

Der Krieg um Troja

Umschau Verlag, 1985
Gebundene Ausgabe, 312 Seiten
ISBN: 3-524-69055-0
Etwa 10 Euro

Derzeit nur antiquarisch erhältlich Dass Homers "Ilias" mehr ist als nur ein Abenteuerroman des Altertums gilt in der Wissenschaft schon längst als unumstritten. Die farbenprächtigen Schilderungen von der schönen Helena, vom Trojanischen Krieg, von großen Helden wie Hektor, Achilles und Agamemnon, vom Hölzernen Pferd und dem Untergang der "wohlummauerten Stadt" inspirierten Heinrich Schliemann, nach dem Troja Homers zu suchen. 1870 begann der Pionier der Archäologie in der heutigen Türkei zu graben. Der Autor erzählt in anschaulicher Weise die Geschichte des spätbronzezeitlichen Griechenlands und des Hügels Hisarlik, wie Troja heute heißt. Schliemanns Triumph war zugleich sein größter Irrtum. Erst seine Nachfolger Wilhelm Dörpfeld und Carl Blegen identifizierten die zeitlichen Abfolgen der vielen übereinander liegenden Schichten im Grabungsareal und somit auch das homerische Troja.


Dirk Lenz

Vogeldarstellungen in der ägäischen und zyprischen Vasenmalerei des 12. bis 9. Jahrhunderts vor Christus Verlag Marie Leidorf, 1995
Taschenbuch, 308 Seiten
ISBN: 3924734453

Derzeit nur antiquarisch erhältlich



In nahezu allen alten Kulturen haben Vögel eine rituelle Bedeutung, so auch in der mykenischen. Als Vermittler zwischen Gott und den Menschen waren sie ein beliebtes Motiv auf Vasen, die zwischen dem 12. und dem 9. Jahrhundert vor Christus entstanden. Die reich verzierten Darstellungen auf den Gefäßen wurden um 1100 vor Christus durch neue, schlichtere Formen ersetzt. Die oft nur noch als Silhouette angedeuteten Tiere haben ihren Ursprung im Nahen Osten und gelangten über Zypern in die Ägäis. Von dort brachten die so genannten Seevölker die stilisierten Vögel wieder in Umlauf. Als Bugsteven oder Wandmalerei tauchten die Motive überall im Mittelmeerraum wieder auf.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet