Sie sind hier:

Mexiko - Wildes Aztekenreich

Entdeckungen im Land der Superlative

Ausgedehnte Wüsten, schneebedeckte Vulkane und tropische Wälder: Mexiko ist ein Land mit tausend Gesichtern. Es gehört zu den artenreichsten der Erde und brachte im Lauf der Geschichte zwölf Hochkulturen hervor. Mexiko ist voller Superlative - Faszination Erde war einigen von ihnen auf der Spur.

Mexikanisches Naturreservat
Mexikanisches Naturreservat Quelle: ap

Vor 65 Millionen Jahren schlug ein Meteorit vor der Küste Mexikos ein und löschte das Leben auf unserem Planeten nahezu aus. Doch anstelle des Weltuntergangs folgte der Siegeszug einer unbändigen Natur, der Mexiko seinen heutigen Artenreichtum bescherte. In den vielfältigen Lebensräumen des Landes konnten sich neben Tieren und Pflanzen auch Hochkulturen entfalten.

Erbe der Azteken

Viele Kulturen prägten Mexiko, aber kein Volk so nachhaltig wie die Azteken. Ende des 13. Jahrhunderts streiften sie als Nomaden in das Gebiet des heutigen Mexiko-Stadt. Aus dem Nichts errichteten sie ein Imperium voller Schätze und beherrschten weite Teile Mexikos bis ins frühe 16. Jahrhundert. Berüchtigt sind die Azteken aber vor allem für ihre blutigen Rituale.

Der Popocatepetl in Wolken
Popocatepetl in Wolken Quelle: ZDF

Unweit der Stadt, die die Azteken als Machtzentrale ihres Reiches errichteten, ragen Vulkanriesen empor, höher als die höchsten Alpengipfel. Der Popocatepetl, nur 70 Kilometer von der heutigen Millionenmetrolpole entfernt, ist einer der gefährlichsten Vulkane der Welt und steht unter permanenter Beobachtung durch Wissenschaftler. Der Vulkanismus in Mexiko sorgt aber auch für kuriose Rekorde: Hier steht der erste Vulkan, dessen Lebensgeschichte Wissenschaftler vollständig dokumentieren konnten, vom ersten Erscheinen bis zum dauerhaften Tiefschlaf.

Rätselhafte Natur

In den Tiefen des Untergrundes gehen noch mehr eigenartige Dinge vor sich. In der Mine von Naica fanden Bergarbeiter durch Zufall eine Zauberwelt aus riesenhaften Kristallen, die über Jahrtausende unbemerkt gewachsen sind. Wie konnten sich hier die größten Kristalle der Welt formen?

Ein einzigartiges Naturschauspiel ist auch die Ankunft der Monarchfalter, die jedes Jahr in Mexiko überwintern. In der Zeit um Allerheiligen strömen die Schmetterlinge zu Millionen in ein kleines Waldgebiet im Hochland von Michoacán. Die kleinen Falter nehmen eine Reise von rund 4000 Kilometern auf sich - zu weit für ein einziges Falterleben und immer noch ein Rätsel für die Wissenschaft.

Klapperschlangen und Urgewalten

Klapperschlange, von oben fotografiert
Klapperschlange Quelle: ZDF

Die unbestrittene Königin der Tiere in Mexiko ist die Klapperschlange. Mit ihrem tödlichen Biss und ihrer klappernden Hornrassel am Schwanzende zog sie schon die Azteken in ihren Bann. Ein genauerer Blick auf das gefährliche Tier verrät Interessantes - zum Beispiel, warum die Klapperschlangen eigentlich klappern.
Viele Meeresbewohner sind in den Gewässern vor Mexiko heimisch. Der Golf von Kalifornien bietet besonders für Wale optimale Bedingungen. Geschützt zwischen dem mexikanischen Festland und der Halbinsel von Niederkalifornien ist er perfekt für die Aufzucht ihrer Jungtiere. Aber das idyllische Leben in der Lagune ist nicht von Dauer, denn unter dem Meeresboden brodelt es. Die gleichen Urgewalten, die Mexikos Städte immer wieder in Form von Erdbeben heimsuchen, haben auch dieses Nebenmeer des Pazifiks entstehen lassen, und es wächst weiter, jedes Jahr um fünf Zentimeter. Einmal wird Niederkalifornien eine Insel sein und Mexiko erneut sein Gesicht ändern.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.