Propyläen - Tor zur Akropolis

Neues Konzept in der antiken Architektur

Das unabhängige Justizwesen war eine der größten Errungenschaften der Athener Demokratie. Die Bürger waren keinem Herrscher oder Gott verpflichtet, sondern nur sich selbst. Das zeigen die monumentalen Bauten, die Propyläen.

Die Propyläen werden zusammen mit dem Parthenon aufwendig restauriert. Seit 2500 Jahren sind die Propyläen das Tor zur Akropolis, dem Burghügel über Athen.

Symbol der Athener Demokratie

Der Architekt Tassos Tanoulas leitet die Arbeiten, deren Planung vor 30 Jahren begann. Er hat sich nicht nur mit dem Bau, sondern auch mit seiner Bedeutung beschäftigt. Für ihn sind die Propyläen ein Stein gewordenes Symbol der Athener Demokratie. Was ein Tempel zu sein scheint, ist nicht den Göttern geweiht, sondern ein Ort der Muße für die freien Bürger Athens.

Zum ersten Mal in der Geschichte errichten die freien Bürger einer freien Stadt für sich selbst ein Bauwerk, wie es sonst nur für Götter oder Könige denkbar war.

Erste Stadt Griechenlands

Im Zeichen der Demokratie stieg Athen zur ersten Stadt Griechenlands auf. Der Stadtstaat führte die Künste und die Wissenschaften im fünften und vierten Jahrhundert vor Christus zu einer beispiellosen Blüte. Weit über Griechenland hinaus war Athen die beherrschende Macht im Mittelmeer.

Aber noch in der Antike verlor die Metropole Einfluss und Bedeutung. Andere Städte übernahmen die führende Rolle: Alexandria, Karthago und Rom. Aber keine von ihnen konnte Athen seinen Platz in der Geschichte streitig machen. In Athen hat das moderne demokratische Selbstverständnis seinen Ursprung.

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