Rommel & Co

Böses Omen für die Besatzer

Im Zweiten Weltkrieg fallen auch Bomben auf Siwa. Dreimal wechselt zwischen 1940 und 1943 die Besatzungsmacht.

Die Feldmarschälle Montgomery und Rommel machen hier Station - vielleicht auch nur, um ihrem berühmteren Vorgänger, Alexander dem Großen, die Referenz zu erweisen.

Sakrileg

Auf eine besondere Art und Weise tut dies Rommel: Er besucht den berühmten heiligen Brunnen in der Nähe des Amun-Tempels. Während Rommel den Erklärungen seiner Begleiter zuhört, springen seine Soldaten nackt in das große steingefasste Becken. Dies ist ein Sakrileg. Und bald schon tauchen in Siwa die ersten Gerüchte auf, dass der Ort des Orakels ein böses Omen für die neuen Besatzer sein könnte. In der Tat, kurze Zeit später werden Rommels Truppen von den Engländern in El-Alamein vernichtend geschlagen.

Heute ist der Orakeltempel des Amun von den Archäologen wieder freigelegt und die Insel im Sandmeer durch eine Straße mit der Küste verbunden. Aber immer noch ist Siwa ein ungewöhnlicher Ort. Mitten in der Wüste liefern Tiefbohrungen prähistorisches Mineralwasser, das in Kairo an diejenigen verkauft wird, die sich "Siwa" leisten können.

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