Supertiere des Wassers: Tiefe See

Lebensraum Meer und seine faszinierenden Bewohner

Dokumentation | Terra X - Supertiere des Wassers: Tiefe See

In der ersten Folge des Zweiteilers "Supertiere des Wassers" zeigt Dirk Steffens, wie es ist, im tiefen Ozean zu leben und welche besonderen Anforderungen dieser Lebensraum an seine Bewohner stellt.

Beitragslänge:
43 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 07.09.2017, 10:43

Das offene Meer ist der größte Lebensraum der Erde. An der Oberfläche wimmelt es von Fischen und anderen Meerestieren. In größeren Tiefen streifen sonderbare Kreaturen in der Dunkelheit umher und warten darauf, dass ihnen eine Mahlzeit über den Weg schwimmt. In der ersten Folge "Tiefe See" des neuen Zweiteilers "Supertiere des Wassers" erzählt Dirk Steffens, wie es ist, im tiefen Ozean zu leben und welche besonderen Anforderungen dieser Lebensraum an seine Bewohner stellt.

In der Tiefsee ist es stockdunkel, eiskalt und das Wasser übt einen Druck aus, der selbst U-Boote zerquetschen würde wie eine Dampfwalze eine Cola-Dose. Leckere Happen sind rar und das knappe Nahrungsangebot macht erfinderisch: Es gibt Tiefseefische mit extrem dehnbaren Mägen und ausklappbaren Kiefern. Damit können sie Beute fangen, die größer ist als sie selbst und so für die Zeit bis zum nächsten Fang vorsorgen. Oft verleihen derartige Eigenschaften den Fischen ein geradezu groteskes Aussehen: Der Pelikanaal zum Beispiel erinnert mit seinem riesigen Maul an einen Staubsaugerbeutel. Geistermuräne, Anglerfisch, Schleimaal und der Blobfisch, der aussieht wie ein glitschiger Fußball, könnten wohl jeden Hässlichkeits-Wettbewerb gewinnen. In den Ozeanen muss man nicht unbedingt hübsch sein und Mutter Natur hat nicht alle mit einem gutem Aussehen gesegnet. Dafür haben sie andere Qualitäten: Sie sind Geschwindigkeitsrekordhalter, wie zum Beispiel der Segelfisch, oder können eine komplette Stunde die Luft anhalten wie der Pottwal.

Experten in Tarnung und Kommunikation

Tintenfisch
Der Tintenfisch beherrscht die perfekte Tarnung. Quelle: ZDF

Der Tintenfisch ist Meister des optischen Tarnens und Täuschens. Er teilt seiner Umwelt über das Farbenspiel seiner Haut mit, wie er drauf ist. Und das, obwohl er selbst eigentlich farbenblind ist. Andere Meeresbewohner kommunizieren akustisch. Da wird geknurrt, gefiept und gepupst was das Zeug hält, um den anderen gründlich die Meinung zu sagen.

Den tierischen Grand Prix de la Chanson würden sicherlich die Buckelwale gewinnen. Die männlichen Tiere geben regelrechte Konzerte, bei denen sie bis zu zehn Stunden lang abwechselnd singen. Ihre Gesänge haben eine klare Struktur: Sie bestehen aus Versen, Strophen und Liedern. Ihr Erfindungsreichtum führt dazu, dass das Walkonzert jedes Jahr ein bisschen anders klingt. Zwar gibt es bei ihnen Oldies, also Lieder, die über viele Jahre erhalten bleiben, andere Sommerhits jedoch sind schon im nächsten Jahr vergessen. Das alles dient nur dem einen Zweck: die eigenen Gene weiterzugeben.

Dirk Steffens präsentiert in "Terra X: Supertiere des Wassers – Tiefe See" familiengerecht aufbereitetes Wissenswertes und Skurriles aus dem Leben unter Wasser. Angelehnt an den Hollywood-Blockbuster "Nachts im Museum" begegnen ihm im Ozeaneum in Stralsund computeranimierte Pinguine, die die Handlung augenzwinkernd begleiten. Auch tierische Assistenten, wie ein Fangschreckenkrebs mit den besten Augen der Weltmeere, und sogar eine Prachtsepie, die mit einem Feuerwerk von Farben überrascht, unterstützen Dirk Steffens dabei, uns dieses faszinierende Universum etwas näher zu bringen.

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