Supertiere: Die Starken

Auch in der Tierwelt gibt es Schwergewichtsboxer und Sprintweltrekordhalter

Lassie und Flipper, Ratatouille oder Happy Feet - in der Welt der Kinderfilme gibt es keine Hürde, die für Tiere zu hoch ist. Aber ist das alles nur Fiktion? Tatsächlich wimmelt es im Tierreich von ungewöhnlichen Fähigkeiten, wie der erste Teil der 1. Supertiere-Staffel zeigt.

Wanderfalke
Unser König der Lüfte: der Steinadler

Dirk Steffens präsentiert Erstaunliches, Wissenswertes und Skurriles aus der Welt der Tiere. In zwei Folgen stellt er die stärksten und die cleversten Spezies der Welt vor. Die schönsten Tieraufnahmen erzählen die Geschichte der Rekordhalter im Tierreich. Wie haben die Tiere ihre Fähigkeit entwickelt, was kann die Forschung daraus lernen? Wie helfen tierische Vorbilder in der Technik? Aha-Erlebnisse und Partywissen in Kombination mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. An Dirk Steffens Seite assistieren tierische Helfer: ein Faultier, ein cleverer Krake und ein Tyrannosaurus Rex, der nachts im Museum zu überraschender Lebendigkeit erwacht.

Jäger oder Gejagter?

Die Frage, ob man zu der einen oder der anderen Gruppe gehörte, hat seit Urzeiten die unglaublichsten Fähigkeiten im Tierreich hervorgebracht. Denn Schnelligkeit, Kraft oder Trickreichtum konnten den entscheidenden Vorteil im ewigen Kampf vom Fressen oder Gefressenwerden sichern. Und so bringen es manche Arten auf derart atemberaubende Geschwindigkeiten, dass der menschliche Sprintweltrekordhalter Usain Bolt als lahme Ente erscheint. 110 Kilometer pro Stunde schafft der Segelfisch, und bei einem Rekordversuch erreichte Wanderfalke "Frightful" im Sturzflug sogar fast 390.

Forschung auf Hochtouren

Aber auch die Kleinen können kräftig Gas geben. Die Kakerlake beispielsweise überholt locker einen spazieren gehenden Menschen.Bei der Kraft spielt die Körpergröße des Tieres ebenfalls nur eine sekundäre Rolle. Der nur zehn Zentimeter große Fangschreckenkrebs kann seinen Gegner mit einem Schlag k.o. gehen lassen, der 100 mal stärker ist als der eines menschlichen Schwergewichtsboxers. Fische, die ihre Beute mit einem gezielten Wasserspucker außer Gefecht setzen, Krabben, die mit ihren Scheren einen tödlichen Schuss abgeben können - die Tierwelt hält unzählige Überraschungen bereit.

Viele tierische Talente sind so reizvoll, dass die Industrie alles daran setzt, sie zu kopieren. So läuft die Forschung nach künstlicher Spinnenseide auf Hochtouren. Die Möglichkeit des mexikanischen Axolotl dagegen, ganze Gliedmassen bei Verlust nachwachsen zu lassen, ist noch ein ferner Zukunftswunsch.

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