Supertiere: Wilde Liebe

Erstaunliche Strategien beim Werben ums andere Geschlecht

In der ersten Folge der zweiten Supertiere-Staffel ist Moderator Dirk Steffens in Sachen Liebe unterwegs - im Tierreich. Wie die verschiedensten Fell- und Federträger ihre Dates arrangieren und beim anderen Geschlecht punkten, das ist Gegenstand des ersten Teils "Wilde Liebe".

Riesenschildkröten bei der Paarung
Riesenschildkröten bei der Paarung Quelle: ZDF

Sie prahlen und protzen, sie tricksen und täuschen, sie schäkern und schenken: Es gibt nichts, was Männchen nicht auf der Pfanne haben, wenn es um das Eine geht. Da sind echte Kerle ebenso unterwegs wie Charmeure, aber auch Pantoffelhelden. In der Natur kommen im Dienste der nächsten Generation die erstaunlichsten Strategien zum Einsatz. Der Laubenvogel-Kavalier baut verschwenderische Lustnester, die allein der Verführung und der Paarung dienen. Kaum ist die Ehe vollzogen, muss das Weibchen selbst sehen, wie und wo es den Nachwuchs aufzieht.

Von kämpferisch bis harmonisch

Die Bullen der Seeelefanten liefern sich sogar blutige Kämpfe um ihre Harems, kümmern sich aber nicht um ihre Kinder. Harmonie hingegen zelebrieren in Anmut Aras und Schwäne, zu deren ausgiebigem Vorspiel synchrones Flug- beziehungsweise Wasserballett gehört. Absolute Verlässlichkeit ist die Basis der Kaiserpinguin-Paare. Monatelang bebrütet der Vater allein das einzige Ei auf seinen Füßen bei Sturm und klirrender Kälte, bis sein Weibchen vom Fischfang im weit entfernten Ozean zurückkehrt, um das punktgenau schlüpfende Küken zu füttern.

In "Wilde Liebe" berichtet Dirk Steffens von schwierigen Hochzeiten bei Schwergewichten wie Elefanten und Riesenschildkröten, vom Striptease der Hummerdamen und vom Hochseilakt der Tigernacktschnecken ebenso wie vom Duettgesang der Gibbons und von Brautgeschenken der Seeschwalben. Dabei reicht das Spektrum vom One-Night-Stand über Vielweiberei bis zu monogamer ewiger Treue. Es geht erstaunlich menschlich zu im Reich der Tiere.

"Nachts im Museum"

Dirk Steffen präsentiert auch in der zweiten Staffel von "Terra X - Supertiere" familiengerecht aufbereitet Erstaunliches, Wissenswertes und Skurriles aus dem Liebesleben der Tiere. Angelehnt an den Hollywood-Blockbuster "Nachts im Museum" begegnen ihm wieder animierte vierbeinige Museumsbewohner, die die Handlung augenzwinkernd begleiten - umgesetzt auf höchstem Niveau von CGI-Spezialisten, die sonst mit Steven Spielberg und Martin Scorsese kooperieren.

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