Vollbeladen mit Schätzen

Forscher entdecken altes Wrack

3.300 Jahre lang ruhte das bisher älteste entdeckte Wrack in 51 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund vor der südtürkischen Küste am Kap Ulu, bis der legendäre Taucher und Forscher George Bass das Kleinod entdeckte.

Das Schiff, das vermutlich einen Ost-West-Kurs im östlichen Mittelmeer fuhr, belegt, dass es zwischen den Ländern der Bronzezeit weit mehr Handelsbeziehungen gab, als man bisher glaubte.

Staunende Experten

Vollbeladen mit Schätzen aus der Zeit um 1400 vor Christus, versetzte es über 200 internationale Archäologen in Staunen: Die Waren an Bord stammen von Ägyptern, Mykenern, Kanaanäern und Zyprioten, Kassiten, Assyrern und Afghanen. Auch fand man Zeugnisse von Kulturen im Baltikum, aus Nubien und Altbabylonien, aber auch aus Sizilien und Sardinien.

Neben Vorratsgefäßen, Gold-und Silberschmuck kamen plötzlich Holztafeln mit Elfenbeinscharnieren zum Vorschein - die ältesten Bücher der Welt. Die Tafeln waren mit Wachs überzogen, das vermutlich Keilschrift-Texte trug. Allerdings werden die Worte ein Geheimnis bleiben - das Meer hat sie gelöscht.

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