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Warum sind Atomwaffentests heute untersagt?

Weltweite Nuklearmächte und ihre Versuchsreihen

Vor 64 Jahren wurde die erste Atombombe getestet. Die radioaktive Belastung ist noch heute messbar. Heute sind solche Tests verboten. Doch erst im Mai 2009 hat Nordkorea erklärt, nach 2006 zum zweiten Mal unterirdisch einen atomaren Sprengsatz getestet zu haben.

Die Geschichte

Eine Bombe kann den ganzen Tag ruinieren
Eine Bombe kann den ganzen Tag ruinieren Quelle: ZDF

- Am 16. Juli 1945 erfolgte der erste Test einer nuklearen Waffe. Die USA zündete die Bombe "Trinity" über der Wüste in New Mexico.
- Seit 1945 wurden weltweit mehr als 2000 Atomwaffentests unternommen, knapp die Hälfte davon von den USA. Die Hochphase der Tests in den USA und der damaligen Sowjetunion lag in den 60er und 70er Jahren. Seit Anfang der 60er Jahre wurden die meisten Versuche unter die Erde verlegt.
- Vor Nordkorea haben sieben Staaten Atomwaffenversuche unternommen: die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Indien und Pakistan. Die USA haben bisher letztmals 1992 eine Atomwaffe getestet, Russland 1990, Frankreich und China 1996. Indien und Pakistan erregten 1998 internationales Aufsehen mit einer ganzen Serie von Versuchen.

Das Verbot

-  1996 hat die UNO-Vollversammlung einen Vertrag über ein umfassendes Verbot von Atomwaffentests angenommen. Da dieser aber nicht von allen 44 Staaten unterzeichnet wurde, die über die Technologie zur Herstellung von Atombomben verfügen, ist er nicht in Kraft getreten.
-  In dem Vertrag werden Atomwaffentests nicht nur wie seit 1963 in der Atmosphäre, im Weltraum und im Meer verboten, sondern auch unter der Erde.
-  Zur Überwachung des Verbots wurde eine Kommission gegründet. Sie hat weltweit 337 Beobachtungsstationen eingerichtet, die Erschütterungen, spezifische Schallwellen und Radioaktivität messen und darüber Tests bemerken können.

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