Das Geheimnis von Pearl Harbor

1941: Die Zerstörung der US-Flotte durch die Japaner

1941 zerstörten japanische Kampfflieger im Hafen von Pearl Harbor fast die gesamte US-Kriegsflotte. "ZDF-History" rekonstruiert, wie der Beginn des Zweiten Weltkrieges im Pazifik von einer fatalen Fehlentscheidung der US-Navy geprägt wurde.

Am frühen Morgen des 7. Dezembers 1941 sichtet der US-Zerstörer "Ward" vor der Marinebasis von Pearl Harbor den Turm eines unbekannten U-Boots.

Hinweise auf den Angriff

Das Bordgeschütz der "Ward" feuert ohne Warnung auf den vermeintlichen Eindringling und meldet den Vorfall dem Oberkommando im Hafen. Dort hält man die Meldung für eine belanglose Fehlsichtung. Ein verhängnisvoller Fehler.


Knapp drei Stunden später beginnt der japanische Luftangriff auf Pearl Harbor, der 2.400 US-Bürger das Leben kostet. Wäre nach der Meldung der "Ward" Alarm für Pearl Harbor ausgelöst worden, hätte der japanische Angriff erheblich weniger Wirkung erzielen können. Die Zahl der Opfer wäre nach Einschätzung von Experten drastisch verringert worden.

U-Boot-Rätsel gelöst

Jahrzehntelang wurde gerätselt, ob die "Ward" tatsächlich ein U-Boot gesichtet und bekämpft hat. Jetzt entdeckten Spezialtaucher vor der Bucht von Pearl Harbor das Wrack eines japanischen Mini-U-Bootes - genau an der Stelle, die vom Kommandanten der "Ward" angegeben worden war.

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