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Der Nürnberger Prozess

"ZDF-History": Sendungslogo.

Prominente Beobachter wie Erich Kästner, Willy Brandt und Erika Mann begleiteten den Nürnberger Prozess, in dem vor mehr als 70 Jahren die Urteile gefällt wurden.

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23.04.2020
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Aus dem Blickwinkel dieser nach Herkunft und Weltanschauung höchst unterschiedlichen Beobachter betrachtet "ZDF-History" das Geschehen von Nürnberg und zeichnet ein authentisches Stimmungsbild aus den Ruinen der einstigen Reichsparteitagsstadt.

Illustriert werden ihre Überlieferungen durch Originalbilder, Filmaufnahmen und Animationen im Stil von Gerichtszeichnungen. Augenzeugen aus Deutschland, Frankreich und den USA ergänzen die Berichte durch eigene Eindrücke, Experten ordnen sie historisch ein.

"Wer seine Schwiegermutter totschlägt, wird geköpft. Wer aber Hunderttausende umbringt, erhält ein Denkmal", sinnierte Erich Kästner noch Ende 1945 süffisant. Dass die Menschheit jene Kriegstreiber künftig in ihre Schranken weisen würde, diese Hoffnung schöpfte der zuvor verfemte Schriftsteller beim Nürnberger Prozess gegen die NS-Führungsfiguren, wohin ihn die "Neue Zeitung" entsandte: "Es darf nicht nur diesmal gelingen", notierte er im Gerichtssaal. "Dann könnte der Krieg aussterben."

Nicht nur Erich Kästner verfolgte den Nürnberger Prozess mit großer Anteilnahme. Autoren wie John Dos Passos, Alfred Döblin oder Ilja Ehrenburg, aber auch der nachmalige Bundeskanzler Willy Brandt oder der spätere DDR-Geheimdienstchef Markus Wolf überliefern ein einzigartiges Zeugnis von einem Prozess, der Maßstäbe setzte.

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