Die großen Illusionen des Atomzeitalters

Gefahren verharmlost und Risiken verschwiegen

Am Anfang standen große Hoffnungen. Der Nachweis, dass Atome spaltbar sind, beflügelte seit 1938 eine ganze Generation von Forschern und Erfindern: Energie im Überfluss, neue, leistungsfähige Antriebe für die Erde und den Weltraum, selbst der Hunger der Welt schien stillbar - dank bestrahlter Superpflanzen.

Doch als erstes demonstrierte eine Waffe die ungeheure Kraft, die im Atomkern steckt. Die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki markierten den Beginn der nuklearen Aufrüstung.

Zehn Jahre später gingen die ersten Kernkraftwerke ans Netz. Das Erwachen kam allmählich. Als 1986 in Tschernobyl ein Atomreaktor explodierte, war die Zeit der Illusionen vorüber. Dennoch setzten viele Länder weiter - und verstärkt - auf die Kernkraft. 25 Jahre danach erschüttert die Katastrophe in den japanischen Reaktoren von Fukushima die Weltöffentlichkeit - und erneut stellt sich die Frage, wie lang das Atomzeitalter noch dauern wird.

"ZDF-History" untersucht, wie systematisch Militärs und Atomindustrie über Jahrzehnte Gefahren verharmlost und Risiken verschwiegen haben.

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